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Dag Otto Lauritzen

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Dag Otto Lauritzen, 2021
Dag Otto Lauritzen, 2021
Zur Person
Geburtsdatum 12. September 1956
Nation NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Disziplin Straße
Zum Team
Aktuelles Team Karriereende
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
1984 BronzeStraßenrennen
Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2017

Dag Otto Lauritzen (* 12. September 1956 in Grimstad) ist ein ehemaliger norwegischer Radrennsportler.

Sportliche Laufbahn

Lauritzen wurde im Amateurbereich 1983 Landesmeister im Mannschaftszeitfahren und siegte 1983 und 1984 beim Straßen-Einzelrennen der nordischen Meisterschaften. 1984 wurde er darüber hinaus norwegischer Meister im Straßen-Einzelrennen und gewann die neunte Etappe der Österreich-Rundfahrt. Bei den Olympischen Sommerspielen im gleichen Jahr in Los Angeles errang er hinter dem Amerikaner Alexi Grewal und dem Kanadier Steve Bauer die Bronzemedaille im olympischen Straßenrennen. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1983 kam er auf den 16. Rang und war damit bester Norweger.

Während seiner Zeit als Amateur gehörte er dem Radsportverein Glåmdal an.<ref></ref>

Nach den Spielen wechselte Dag Otto Lauritzen zu den Profis und wurde 1986 Dritter in der Gesamtwertung der Tour du Haut-Var. Ein Jahr später gewann er das Rennen Rund um den Henninger-Turm sowie in Luz Ardiden die 14. Etappe der Tour de France und war damit der Erste. 1989 siegte er in der Gesamtwertung der Tour de Trump, aus der 1991 die Tour DuPont hervorging, und belegte den dritten Platz im Gesamtklassement der Flandern-Rundfahrt. Im Jahr 1993 konnte er die dritte Etappe der Tour of Britain und die 14. Etappe der Vuelta a España für sich entscheiden. Er startete mehrfach bei den UCI-Weltmeisterschaften im Straßenrennen für die norwegische Nationalmannschaft. Sein bestes Ergebnis dabei erreichte er 1986 in Colorado Springs in den USA mit dem 25. Platz.

Berufliches

Vor seiner Laufbahn als Radsportler war Dag Otto Lauritzen Polizist und Fallschirmjäger. 1980 hatte er bei einem Fallschirmsprung einen schweren Unfall, vier Jahre später holte er bei Olympia Bronze.

Ende 1994 zog sich Lauritzen vom Leistungssport zurück. Danach war er unter anderem Sportkommentator für den norwegischen Fernsehsender TV2 bei Radsportereignissen sowie Botschafter für die Bewerbung der Stadt Tromsø um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele im Jahr 2018. 2007 nahm er an der norwegischen Ausgabe einer Tanzshow teil und belegte den zweiten Platz. Lauritzen moderiert regelmäßig TV-Sendungen, durch die Zuschauer zu sportlichen Aktivitäten angeregt werden sollen.<ref>Helmer Boelsen: Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaften. Covadonga, Bielefeld, ISBN 978-3-936973-33-4, S. 226.</ref> Er gewann die 2009 ausgestrahlte erste Staffel der Fernsehsendung Mesternes mester.<ref>Hege Bakken Riise: Her er Mesternes Mester! In: NRK. 27. Februar 2009, abgerufen am 27. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2007 veröffentlichte Lauritzen gemeinsam mit Thor Hushovd ein Buch mit Tipps für Radsportler.<ref>Procycling (Hrsg.): Thor de France. bede-Verlag, Ruhmannsfelden 2007, S. 74.</ref>

Erfolge

1983
1984
1986
1987
1989
1990
1992
1993

Grand-Tour-Platzierungen

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Teams

Weblinks

Commons: Dag Otto Lauritzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1924 Karl Hansen | 1928, 1931–1935 Ragnvald Martinsen | 1940 Odd Westbye | 1946 Sverre Ekås | 1947, 1949, 1953 Erling Kristiansen | 1948 Per Thorkildsen | 1950 Arild Anders | 1951, 1952, 1955 Odd Berg | 1954, 1958 Kjell Pedersen | 1956 Kaare Vårvik | 1957 Aage Kjelstrup | 1959 Trygve Lullau | 1960, 1961, 1964 Per Digerud | 1962, 1963 Fredrik Kveil | 1965 Cato Nordbeck | 1966 Karl Helland | 1967, 1968 Tore Milsett | 1969, 1971 Thorleif Andresen | 1970, 1974 Tom Martin Biseth | 1972, 1973 Knut Knudsen | 1975 Svein Langholm | 1976 Magne Orre | 1977, 1978, 1979 Geir Digerud | 1980 Jon Rangfred Hansen | 1981, 1983 Morten Sæther | 1982 Ole Kristian Silseth | 1984 Dag Otto Lauritzen | 1985, 1986 Atle Pedersen | 1987 Jørn Skaane | 1988 Erik Johan Sæbø (Amateure) / Olaf Lurvik (Profis) | 1989 Finn Vegard Nordhagen (Amateure) / Olaf Lurvik (Profis) | 1990 Bjørn Stenersen | 1991, 1995 Bo André Namtvedt | 1992 Dag Erik Pedersen | 1993 Johnny Sæther | 1994 Steffen Kjærgaard | 1996 Frode Flesjå | 1997, 1998, 2002, 2008, 2009 Kurt Asle Arvesen | 1999 Svein Gaute Hølestøl | 2000 Rune Jogert | 2001 Erlend Engelsvoll | 2003 Gabriel Rasch | 2004, 2010, 2013 Thor Hushovd | 2005 Morten Christiansen | 2006 Lars Petter Nordhaug | 2007, 2011 Alexander Kristoff | 2012, 2015, 2016 Edvald Boasson Hagen | 2014 Tormod Jacobsen | 2017, 2022 Rasmus Tiller | 2018 Vegard Stake Laengen | 2019 Amund Grøndahl Jansen | 2020 Sven Erik Bystrøm | 2021 Tobias Foss | 2023 Fredrik Dversnes | 2024 Markus Hoelgaard

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