Jan Hegenberg
Jan Hegenberg (* 19. November 1976 in Witten) ist ein deutscher Musiker, der unter anderem über Computerspiele und deren Spieler singt.
Leben und Werk
Veröffentlichungen und Auftritte
In der Gamingszene hat Hegenberg einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.<ref name="Schützenfest">Maxim Leo,: Nach dem Erfurter Amoklauf sollte das Computerspiel Counterstrike verboten werden. Jetzt ist es so populär wie nie und wird vor Publikum gespielt: Schützenfest. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 13. November 2025]).</ref>
Hegenberg entschied sich gegen eine Plattenfirma<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erfolg im Netz – aber Plattenvertrag abgelehnt. ( vom 19. August 2010 im Internet Archive) In: Ruhr Nachrichten, 5. Februar 2008</ref> und startete seine Karriere mit der weitgehend kostenlosen Veröffentlichung seiner Produkte<ref name=":0" /> – ab 2003 als Download-Angebot, 2004 zudem als DVD-Beilage der PC-Zeitschrift PC Action (Auflage 150.000).<ref name=":0">JAN HEGENBERG! - "Die Horde rennt" Gamerbarde. Abgerufen am 13. November 2025.</ref>
Last.fm zählte im Mai 2008 fast 500.000-mal abgespielte Hegenberg-Titel von 13.000 gelisteten Zuhörern, obwohl die Stücke auf der offenen Plattform erst seit April 2008 verfügbar waren.<ref>Jan Hegenberg: Musik, Videos, Statistiken und Fotos. 15. Mai 2025, abgerufen am 13. November 2025.</ref> Von Fans zu Hegenberg-Titeln produzierte YouTube-Videos wurden bereits millionenfach abgerufen.<ref>Jan Hegenberg. Abgerufen am 13. November 2025.</ref> Einnahmequellen des Künstlers sind u. a. Sponsoren wie Atari, Levicom und Xilence sowie deutschlandweite Konzerte. Im Herbst 2008 sicherte sich Media Markt die Exklusivrechte für Hegenbergs Rollenspielhit-Compilation Schlachtenlaerm, die parallel zum World-of-Warcraft-Add-on Wrath of the Lich King veröffentlicht wurde. Im Jahr 2009 veröffentlichte Jan Hegenberg sein fünftes Album Untot auf Urlaub. Am 17. April 2010 trat Jan Hegenberg mit der Band BAM auf der Role Play Convention 2010 in Köln live auf.<ref name=":0" />
Presse-Echo
In den Medien ist die Meinung zu Hegenberg geteilt. Während ihn beispielsweise RTL II als „vermutlich erfolgreichsten Künstler der freien Musikszene“ gefeiert hat,<ref>RTL+. Abgerufen am 13. November 2025.</ref> urteilt der Musikkritiker Henrik Drüner (Kieler Nachrichten), sein Erfolgsgeheimnis seien die grenzdebilen Texte, die vom Publikum Wort für Wort mitgegrölt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Simpel wie ein Ego-Shooter ( vom 31. Oktober 2013 im Internet Archive). In: Kieler Nachrichten, 19. Februar 2008 (Abschrift).</ref> Die Berliner Zeitung mutmaßte 2003, dass Hegenberg „in der Szene wahrscheinlich bekannter als Britney Spears“ sei.<ref name="Schützenfest" />
Diskografie
- 2005: DEMOtape
- 2006: Gamer sind geil!
- 2008: BAM!! HEGENBERG
- 2008: Schlachtenlaerm
- 2009: Untot auf Urlaub
- 2012: Gamer No. 1
- 2015: Games Make My Day
- 2016: Hegenberg Backstage (Live-Album)
- 2017: Hegendary
- 2019: Einmal Gamer – Immer Gamer (Best of)
- 2021: Epic Loot
- 2024: Gamer’s Paradise
- 2025: Sauercrowd Gildensong
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hegenberg, Jan |
| ALTERNATIVNAMEN | Jan |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker |
| GEBURTSDATUM | 19. November 1976 |
| GEBURTSORT | Witten |