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The Private Press

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The Private Press
Studioalbum von DJ Shadow

Veröffent-
lichung

3. Juni 2002

Label(s)

Island/Universal

Genre(s)

Trip-Hop, Hip-Hop, Electro Funk

Titel (Anzahl)

14

Länge

57:26

Produktion

DJ Shadow

Chronologie
Preemptive Strike (1998) The Private Press The Outsider (2006)

The Private Press ist das zweite Studioalbum des US-amerikanischen Musikproduzenten DJ Shadow. Es erschien 2002 und damit sechs Jahre nach seinem hochgelobten Debütalbum Endtroducing......

Über das Album

The Private Press wurde wie sein Vorgänger ausschließlich mit Hilfe von Samples produziert. Einzige Ausnahme bilden die für Mashin' on the Motorway aufgenommenen Stimmen, die hauptsächliche von ihnen gehört dem Rapper Lateef the Truth Speaker.<ref>Booklet von The Private Press</ref>

Die Stücke Mashin' on the Motorway und Walkie Talkie wurden zusammen als Doppel-A-Seite veröffentlicht. Ebenfalls wurden für beide Songs animierte Musikvideos gedreht. Ein weiteres Video wurde von dem Regisseur Wong Kar-Wai zu dem Lied Six Days gedreht. Darsteller des Videos sind Chang Chen und Danielle Graham, als Kameramann zeichnete Christopher Doyle verantwortlich.<ref>IMDb: Informationen über das Video zu Six Days</ref>

Das Lied Blood on the Motorway wurde 2003 in einem Fernsehwerbespot von O2 verwendet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste von Werbesongs (Memento vom 29. April 2010 im Internet Archive)</ref> Das Lied Six Days ist als Intro von Fast & Furious Tokyo Drift gewählt.

Titelliste
  1. (Letter from Home) – 1:09
  2. Fixed Income – 4:49
  3. Un Autre Introduction – 0:44
  4. Walkie Talkie – 2:27
  5. Giving Up the Ghost – 6:30
  6. Six Days – 5:02
  7. Mongrel… – 2:20
  8. …Meets His Maker – 3:02
  9. Right Thing/GDMFSOB – 4:20
  10. Monosylabik – 6:46
  11. Mashin’ on the Motorway – 2:58
  12. Blood on the Motorway – 9:12
  13. You Can’t Go Home Again – 7:03
  14. (Letter from Home) – 0:57

Rezeption

Kritiken

Die kritische Bewertung von The Private Press fiel zumeist positiv aus. Der Metascore des Albums liegt bei 81 von 100 Punkten.<ref>Metacritic: Gesammelte Kritiken von The Private Press</ref>

Die Kulturzeitschrift Intro sieht in dem Werk eine Abkehr vom Klang und der Homogenität der Stücke von Endtroducing..... und meint, man müsse sich für das Album „Zeit nehmen“, es „öfter hören“ und „auf sich wirken lassen“, um es wertzuschätzen.<ref>Intro.de: @1@2Vorlage:Toter Link/www.intro.deRezension von The Private Press (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, 29. Mai 2002</ref>

Der All Music Guide sieht in den Stücken Fixed Income und Giving Up the Ghost den erkennbaren Stil von Shadow. Die Produktion und stilistische Palette von The Private Press sei genauso erstaunlich wie auf dem Vorgänger. Das Album selbst wird als „Klassiker“ bezeichnet und mit vier von fünf Punkten bewertet.<ref>All Music Guide: Rezension von Thre Private Press</ref>

Die Musikzeitschrift Rolling Stone beschreibt das Album als sehr experimentell und bewertet es mit 3,5 von fünf Punkten. Sie kritisiert die Verwendung von gesampleten Vocals in mehreren Stücken, wobei jedes von ihnen es trotzdem wert sei, gehört zu werden.<ref>Rob Sheffield: Music Reviews: DJ Shadow: The Private Press. Rolling Stone, 22. Mai 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. September 2009; abgerufen am 11. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

The Private Press is a moody, murky album, by definition not as groundbreaking or epochal as Endtroducing … but fascinating enough in its own right.“

Besonders deutlich vergleicht Pitchfork Media The Private Press mit seinem Vorgänger, hebt aber auch die sich von diesem stark unterscheidenden Lieder wie Six Days oder Right Thing/GDMFSOB hervor. Die Musikwebsite kommt zu dem Schluss, dass das Album an die Qualität von Endtroducing..... nicht heranreiche, die Erwartungen aber übertroffen habe, weshalb sie dem Werk sieben von zehn Punkten erteilt.<ref>Pitchfork Media: Rezension von The Private Press, 5. Juni 2002</ref>

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Kommerzieller Erfolg

The Private Press ist bisher das kommerziell erfolgreichste Album von DJ Shadow. Es erreichte in vielen Ländern hohe Platzierungen,<ref>Chartverfolgung von The Private Press in mehreren Ländern</ref> im Vereinigten Königreich sogar den achten Rang. Dort konnte das Album sich aber lediglich eine Woche in den Charts halten. In den französischen Charts platzierte es sich dagegen zehn Wochen lang, mit einer Höchstplatzierung auf Rang 21. Als bisher einziges Album von DJ Shadow erreichte The Private Press die deutschen Albumcharts, in denen es sich auf Rang 75 platzieren konnte.

The Private Repress

2003 wurde ausschließlich in Japan das Album The Private Repress veröffentlicht. Es besteht aus Remixes und B-Seiten. Fünf der Stücke waren bereits auf der Single Mashin' on the Motorway/Walkie Talkie enthalten. Der Remix zu Six Days mit Mos Def, ein Mashup aus Six Days und Walkie Talkie ist in den Filmen Nicht auflegen! und The Fast and the Furious: Tokyo Drift zu hören.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Datei:Mos def retouched.jpg
Mos Def rappt auf dem Remix von Six Days.

Folgende Titel befinden sich auf dem Album:

  1. Intro – 1:19
  2. Six Days (Soulwax Mix) – 5:18
  3. GDMFSOB (UNKLE Uncensored) feat. Roots Manuva – 6:25
  4. Interlude – 0:20
  5. Walkie Talkie (Extended Radio Edit) – 3:15
  6. Six Days (Remix) feat. Mos Def – 3:52
  7. Disavowed – 4:29
  8. Interlude von DJ Krush – 0:36
  9. Right Thing (Tokio Ghetto Tech Remix) – 6:44
  10. Mashin' on the Motorway (Radio Edit) – 2:39
  11. Right Thing (Z-Trip ’Get the Party Off Mix’ in Three Parts) – 6:19
  12. Outro – 0:55
  13. Walkie Talkie (Video)
  14. Six Days (Video)

Einzelnachweise

<references />