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Bundesforum Familie

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Das Bundesforum Familie ist ein Zusammenschluss von 120 bundesweit tätigen Organisationen,<ref>Bundesforum Familie - Mitgliedsorganisationen. www.bundesforum-familie.de, abgerufen am 15. Januar 2018.</ref> zu denen Familien- und Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen, Gewerkschaften, Fachverbände, Forschungseinrichtungen sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gehören. Die Mitgliedsorganisationen eint das Ziel, aktiv Verantwortung für eine familienfreundlichere Gesellschaft zu übernehmen.<ref>https://bundesforum-familie.de/ueber-uns/ziele/</ref>

Es arbeitet auf Projektbasis jeweils zu einem inhaltlichen Schwerpunkt mit einer Laufzeit von zwei Jahren und veröffentlicht Arbeitsergebnisse und themenbezogene Vorschläge, die dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entsprechen. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, versteht sich aber als unabhängig.<ref name="gerlach-138">Irene Gerlach: Familienpolitik, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004. S. 138 </ref>

Historie

Das Netzwerk wurde im September 2000 als Weiterentwicklung der Ständigen Familienkonferenz gegründet<ref>AGF: AGF - Die AGF wird 60! - Teil 6. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Dezember 2019; abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref><ref>Irene Gerlach: Familienpolitik und soziale Sicherung. Hrsg.: Jörg Althammer. Springer, Allgemeininteressen in Verhandlungssystemen, S. 76.</ref>. Träger war die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen. Zu dieser Zeit zählte es 82 familienpolitische Organisationen und Spitzenverbände als Mitglieder.<ref name="gerlach-138"/> 2007–2013 war das Bundesforum Familie als eingetragener Verein eigenständig, ab 2013 wurde das Bundesforum Familie wieder als Projekt beim Träger Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen angesiedelt.

Projekte und Stellungnahmen

2007 gab Bundesministerin Ursula von der Leyen dem Bundesforum die Federführung für die als zweijähriges Projekt angelegte Initiative „Kinder brauchen Werte – Bündnisinitiative: Verantwortung Erziehung“.<ref>Bundesforum Familie beschließt neues bundesweites Projekt. www.bundesforum-familie.de, 6. März 2007, abgerufen am 25. Juli 2009.</ref> Anlässlich des Weltkindertags hob das Bundesforum im September 2008 hervor, dass Kinderarmut, Vernachlässigung von Kindern und Bildungsbarrieren im eigenen Land und weltweit in den Blick genommen werden müssten.<ref>Bundesforum Familie zum Weltkindertag: „Kinderarmut ist Werteverfall“. 19. September 2009, abgerufen am 25. Juli 2009.</ref> Als Teilergebnis des zweijährigen Projekts gab das Bundesforum Familie am 25. November 2008 die Berliner Erklärung zur wertorientierenden Erziehung heraus.<ref>Berliner Erklärung. (PDF; 1,6 MB) Bundesforum Familie, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Juli 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bundesforum-familie.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im Zentrum dieses Projekts stand die Frage, wie Kinder darin unterstützt werden können, kompetent mit der Vielfalt von Wertvorstellungen einer sich stetig wandelnden Gesellschaft umzugehen.<ref>Bundesforum Familie: Erklärung zur wertorientierenden Erziehung. 12. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2015; abgerufen am 25. Juli 2009.</ref> Anlässlich der didacta stellte das Bundesforum Familie 2008 eine neue Website „Kinder brauchen Werte“ ins Internet.<ref>Bundesforum Familie schaltet neue Internetseite frei. www.jugend-nrw.de, 25. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2015; abgerufen am 25. Juli 2009.</ref> Folgeprojekt war die Initiative „Werte erlebbar machen!“<ref>Homepage (Willkommen beim Bundesforum Familie!). www.bundesforum-familie.de, abgerufen am 25. Juli 2009.</ref>

Bisher bearbeitete das Bundesforum folgende Themen:<ref>Bundesforum Familie - Themen. www.bundesforum-familie.de, abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref>

  • Familie, Wohnen und kommunale Infrastruktur (2020–2021)
  • Familie, Partizipation und Demokratie (2018–2019)
  • Familie und Flucht (2016–2017)
  • Familie und Inklusion (2013–2015)
  • Grundschulkinder fördern und fordern (2012)
  • Zeit und Gesundheit (2010–2011)
  • Kinder brauchen Werte (2007–2009)
  • Familie und Generationen (2005–2007)
  • Migrationsfamilien (2003–2004)
  • Familie und Medien (2000–2002)

Aktuelles Thema für den Zeitraum 2022–2023 ist „Empowerment durch Unterstützungsstrukturen: Zugänge schaffen und Familien stärken“.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>