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Christgarten

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Christgarten
Gemeinde Ederheim
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(14)&title=Christgarten 48° 47′ N, 10° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(14) 48° 46′ 59″ N, 10° 27′ 49″ O
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Höhe: 486 m ü. NHN
Fläche: 2,74 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 14 (31. Dez. 2021)<ref>Verwaltungsgemeinschaft Ries – Einwohnerzahlen. Abgerufen am 28. April 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 5 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86739
Vorwahl: 09081

Christgarten ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ederheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Christgarten hat eine Fläche von 2,738 km². Sie ist in 118 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 23203,66 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Christgarten (096755). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 14. April 2026.</ref> In ihr liegen die Gemeindeteile Anhausen, Christgarten und Hoppelmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. April 2026.</ref>

Lage

Das Kirchdorf Christgarten liegt knapp drei Kilometer südlich von Ederheim am nördlichen Hangfuß des Kartäusertals, in dem hier der Forellenbach in östlicher Richtung zur Eger fließt. Durch den Ort zieht sich die Kreisstraße DON 9.

Geschichte

Kloster

Im Jahr 1383 wurde hier das Kloster Christgarten gegründet.

Ehemalige Gemeinde

Die Gemeinde Christgarten, ehemals im Landkreis Nördlingen, später Landkreis Donau-Ries, wurde am 1. Mai 1978 vollständig nach Ederheim eingemeindet.<ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 124–125, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Landkreis Donau-Ries; Fußnote 8). </ref> Zu ihr gehörten die noch heute auf der gleichnamigen Gemarkung liegenden Orte Christgarten, Anhausen und Hoppelmühle. Die Gemeindefläche im Jahr 1961 betrug gut 273 Hektar und es gab 38 Einwohner.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 1009 (Digitalisat).</ref> Im Jahr 1970 hatte die Gemeinde 35 Einwohner.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 203 (Digitalisat).</ref> Die größte Anzahl an Einwohnern hatte die Gemeinde im Jahr 1852 mit 133.<ref name="HistGV52">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 239, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref>

Wappen

Die aufgelöste Gemeinde führte ein Wappen mit folgender Beschreibung Im blauen Schild eine goldene Rose, darunter ein silberner Schragen.<ref>Wappen auf kommunalflaggen.eu, abgerufen am 2. März 2021</ref>

Bauwerke

Datei:D-BY-DON-Ederheim-Christgarten - Kloster Christgarten.jpg
Die ehemalige Kar­täu­ser­klo­ster­kir­che, heute Kirche St. Peter (2023)

Im Ort liegen zwei gelistete Baudenkmäler:

  • Das Gasthaus (Christgarten 8), ein erdgeschossiger, langgestreckter Satteldachbau mit Ökonomieteil und zweigeschossigem Giebel, wohl aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts.<ref>Aktennummer D-7-79-136-5 auf DenkmalAtlas 2.0</ref>
  • Die ehemalige Kirche des Kartäuserklosters Christgarten und heute evangelische Kirche St. Peter<ref>Aktennummer D-7-79-136-4 auf DenkmalAtlas 2.0</ref> ist von einem Friedhof umgeben, der im Jahre 2008 im Friedhofsprojekt des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde fotografiert wurde.<ref name="Friedhofsliste">Bayerischer Landesverein für Familienkunde: Bayerisches Friedhofsprojekt des BLF: Friedhofsliste. In: blf-friedhofsprojekt.de. 17. September 2022, abgerufen am 17. September 2022.</ref> Die Grabinschriften sind abrufbar.<ref name="BLF-Friedhofsprojekt">Bayerischer Landesverein für Familienkunde: Bayerisches Friedhofsprojekt. In: blf-online.de. Abgerufen am 17. September 2022.</ref>

Jagdgatter

Unmittelbar nördlich, westlich und südwestlich an die Ortschaft angrenzend befindet sich ein rund 700 ha großes, weitgehend von Wald bedecktes Jagdgatter, der Wildpark Christgarten, welcher sich ebenso wie weite Teile des umgebenden Waldes im Besitz des Fürstenhauses Oettingen-Wallerstein befindet.<ref name=":1">Jolanda Giger: Auf fürstlich-ritterlicher Spurensuche. In: Schweizer Jäger. 98. Jahrgang, Nr. 6, Juni 2013, ISSN 0036-8016, S. 100 f. (archive.org [PDF]).</ref><ref name=":0">Xaver Friedenberger: JGV-Nordschwaben: Besichtigung Wildpark Christgarten. In: jagdverband-donauwoerth.de. 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Oktober 2020; abgerufen am 31. Oktober 2020.</ref> Das Gehege wird von einer 19,8 Kilometer langen Einzäunung umschlossen und ist von rund 28 Kilometer Forstwegen durchzogen.<ref name=":1" /> Der Wildbestand im Gatter, darunter u. a. Damhirsche und Wildschweine, wird im Herbst auf zwei bis drei Drückjagden bejagt.<ref name=":0" /> Außerhalb der Drückjagden ruht die Jagd auf Wildschweine, weshalb die Tiere vergleichsweise wenig scheu und tagsüber zu sehen sind.<ref name=":0" />

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Ederheim