Ammobates punctatus
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| Ammobates punctatus | ||||||||||||
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| Datei:Ammobates punctatus 148324614.jpg
Ammobates punctatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ammobates punctatus | ||||||||||||
| (Fabricius, 1804) |
Ammobates punctatus, auch Große Sandgängerbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Gattung Ammobates innerhalb der Familie der Echten Bienen (Apidae).
Merkmale
Ammobates punctatus ist sieben bis acht Millimeter groß, ihre Gestalt ist gedrungen. Die Grundfarbe ist schwarz. Weiße Filzflecken sind an vielen Stellen vorhanden. Hinterleibssegment zwei und drei sind rot.<ref name="Westrich">Paul Westrich: Die Wildbienen Baden-Württembergs. Spezieller Teil: Die Gattungen und Arten. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990, ISBN 3-8001-3317-2.</ref>
Vorkommen
Die Art kommt in Süd- und Mitteleuropa vor. Die Nordgrenze des Verbreitungsgebietes ist der 53. Breitengrad. In Deutschland sind Nachweise nur aus den südlichen Bundesländern vorhanden. In Baden-Württemberg sind fast nur Funde aus den Flugsandgebieten der nördlichen Oberrheinebene bekannt.<ref name="Westrich" />
Lebensweise
Ammobates punctatus ist univoltin, das heißt, sie bildet nur eine Generation pro Jahr. Die Tiere fliegen von Ende Juni bis Mitte August. Als Nektarquellen werden beispielsweise Berg-Sandglöckchen (Jasione montana), Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare), Hasen-Klee (Trifolium arvense), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) und Sand-Thymian (Thymus serpyllum) genutzt. Als Wirt für diesen Brutparasiten dient Anthophora bimaculata.<ref name="Westrich" />
Einzelnachweise
<references />