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Woorabinda

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Woorabinda
Staat: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Bundesstaat: Datei:Flag of Queensland.svg Queensland
Gegründet: 1927
Koordinaten: 24° 7′ S, 149° 27′ OKoordinaten: 24° 7′ S, 149° 27′ O
 {{#coordinates:−24,116667|149,45|primary
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  }}
Fläche: 219,5 km²
Einwohner: 1.019 (2021) <ref name=ABS>Vorlage:Census Australien</ref>
Bevölkerungsdichte: 4,6 Einwohner je km²
Zeitzone: AWST (UTC+8)
Postleitzahl: 4713
LGA: Woorabinda Aboriginal Shire Council
Woorabinda (Queensland)
Woorabinda (Queensland)
Woorabinda
Datei:Woorabinda Council Building.JPG
Woorabinda, Ratsgebäude (2014)

Woorabinda ist eine australische Stadt im Zentrum des Bundesstaats Queensland in Australien. Sie liegt 170 Kilometer westlich von Rockhampton auf dem traditionellen Land der Aborigines Wadja (Wad-ja) und Gungaloo (Gun-ga-loo).<ref>About Woorabinda. In: Woorabinda Aboriginal Shire Council. Abgerufen am 6. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Heute leben dort knapp 1000 Menschen aus 52 Stämmen, die etlichen Sprache sprechen.<ref name=ABS/><ref>Community - Woorabinda. Abgerufen am 6. November 2024.</ref>

Gründung

Woorabinda wurde zwischen 1926 und 1927 als Ersatz für das Taroom Aboriginal Reservat gegründet. Die Bewohner wurden zwangsumgesiedelt, da auf dem Gebiet des Reservats ein Staudamm errichtet werden sollte. Die Aborigines aus Taroom entstammten Stämmen mit 17 unterschiedlichen Sprachen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Train a Maths Tutor Program (Memento vom 29. März 2012 im Internet Archive), abgerufen am 23. Juli 2009</ref>

Während des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1942 wurde die Aborigines-Missionsstation von Hopevale der Evangelisch-Lutherischen Kirchen am Cape Bedford auf Cape-York-Halbinsel in Nord-Queensland geschlossen, weil vermutet wurde, dass sie mit den Japanern kollaborieren würden. Viele der in Hütten lebenden Aborigines starben dort an Krankheiten, die durch die schlechten hygienischen Bedingungen der sanitären Anlagen und durch Kälte im Winter verursacht wurden. Eine Quelle nennt 235 tote Aborigines aus Cape Bedford in acht Jahren in Woorabinda.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Black Image – History (Memento vom 28. November 2005 im Internet Archive), abgerufen am 10. Mai 2015.</ref> Die Überlebenden wurden 1949 nach Cape Bedford zurückgebracht, das heutige Hopevale.

Heute

Die Woorabinda-Gemeinschaft ist die einzige Aborigine-Gemeinde, der als Deed of Grant in Trust (DOGIT) in der zentralen Queenslandregion anerkannt ist. DOGIT-Gemeinschaften haben einen speziellen Besitztitel auf Land, der nur für die früheren Reservate der Aborigines gilt. Dieses Besitzrecht auf Land ist in ein spezielles System von Landtrusts von Gemeinschaften, die von einem lokalen Council verwaltet werden.

Im Zensus von 2021 lebten 1019 Einwohner in Woorabinda,<ref name=ABS/> von denen im Vergleich zu nicht-indigenen Gemeinschaften ein besonders großer Teil jünger als 25 Jahre sind. Woorabinda hatte statistisch betrachtet in den vergangenen Jahren die gewalttätigste indigene Gemeinde<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.austlii.edu.auMass Arrests at Woorabinda – Shades of Soweto (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 20. Juli 2009</ref> in Queensland mit 45 Körperverletzungen pro 1000 Einwohner mit der Folge von erforderlichen Krankenhausaufenthalten. Sie liegt damit über dem staatlichen Durchschnitt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Quarterly Report on Key Indicators, 2008 (Memento vom 15. Mai 2009 im Internet Archive), abgerufen am 20. Juli 2009</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Poor health and safety in Indigenous communities revealed (Memento vom 20. Juli 2010 im Internet Archive), National Indigenous Times, 7. Juni 2008, abgerufen am 20. Juli 2009</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.abc.net.auüber Auseinandersetzung auf abc.net.au (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 20. Juli 2009</ref> In diesem Ort herrschen Restriktionen für Alkohol.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Woorabinda alcohol limits (Memento vom 9. Juli 2009 im Internet Archive), abgerufen am 20. Juli 2009</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />