Orphanides-Tulpe
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| Orphanides-Tulpe | ||||||||||||
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| Datei:Tulipa orphanidea 060506.jpg
Orphanides-Tulpe (Tulipa orphanidea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tulipa orphanidea | ||||||||||||
| Boiss. ex Heldr. |
Die Orphanides-Tulpe (Tulipa orphanidea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Tulpen (Tulipa) in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).
Merkmale
Die Orphanides-Tulpe ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 (35) Zentimeter erreicht. Der Stängel ist kahl oder flaumig behaart. Die 2 bis 7 Blätter erreichen eine Größe bis 20 × 2 Zentimeter. Sie sind grün, kahl und am Rand oft rötlich. Die 1 bis 4 Blüten sind kugelig bis sternförmig ausgebreitet. Die Blütenhüllblätter sind kupferrot bis orange, selten gelb und rot überlaufen. Ihr Basalfleck ist schwärzlich und manchmal gelb gerandet. Die äußeren Hüllblätter messen 3 bis 6 × 1 bis 1,8 Zentimeter, die inneren 3 bis 6 ×1,2 bis 2,1 Zentimeter. Die Staubbeutel sind dunkeloliv und 7 bis 12 Millimeter lang.
Blütezeit ist von April bis Mai.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36, seltener 24 oder 48.<ref name="Tropicos" />
Vorkommen
Die Orphanides-Tulpe kommt im Südost-Balkan mit Griechenland und Bulgarien, auf Kreta und in der westlichen Türkei in Schwarzkiefernwäldern, auf Äckern und an Straßenrändern in Höhenlagen von 0 bis 1700 Meter vor.
Taxonomie
Die Orphanides-Tulpe wurde 1862 von Theodor Heinrich Hermann von Heldreich in Gartenflora. Monatsschrift für deutsche und schweizerische Garten- und Blumenkunde Jahrgang 1862 Seite 309, Tafel 373 als Tulipa orphanidea <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss. ex Heldr. erstbeschrieben. Von Heldreich hatte den Namen von Pierre Edmond Boissier übernommen. Der Name der Art ehrt den griechischen Botaniker, Dichter und Politiker Theodoros Georgios Orphanides (1817–1886). Tulipa orphanidea <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss. ex Heldr. hat nach POWO die Synonyme: Tulipa atheniensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Orph., Tulipa bithynica <templatestyles src="Person/styles.css" />Griseb. ex Baker, Tulipa cruciata <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker, Tulipa doerfleri <templatestyles src="Person/styles.css" />Gand., Tulipa goulimyi <templatestyles src="Person/styles.css" />Sealy & Turrill, Tulipa hageri <templatestyles src="Person/styles.css" />Heldr., Tulipa hayatii <templatestyles src="Person/styles.css" />O.Schwarz, Tulipa hellespontica <templatestyles src="Person/styles.css" />Degen, Tulipa theophrasti <templatestyles src="Person/styles.css" />Candargy, Tulipa thracica <templatestyles src="Person/styles.css" />Davidov und Tulipa whittallii <templatestyles src="Person/styles.css" />A.D.Hall.<ref name="POWO" />
Nutzung
Die Orphanides-Tulpe wird selten als Zierpflanze in Steingärten und Rabatten genutzt. Sie ist seit spätestens 1861 in Kultur.
Literatur
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Tulipa orphanidea bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>