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Sassafras (Gattung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Sassafras
Datei:Sassafras, Saxifras, Tea Tree, Mitten Tree, Cinnamonwood (Sassafras albidum).jpg

Sassafrasbaum (Sassafras albidum)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Magnoliids
Ordnung: Lorbeerartige (Laurales)
Familie: Lorbeergewächse (Lauraceae)
Gattung: Sassafras
Wissenschaftlicher Name
Sassafras
J.Presl

Sassafras ist eine Gattung der Pflanzenfamilie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Sie umfasst drei Arten, von denen eine im östlichen Nordamerika und zwei in China vorkommen.

Beschreibung

Datei:Sassafras albidum - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-260.jpg
Illustration aus Köhler's Medizinalpflanzen des Sassafrasbaumes (Sassafras albidum)
Datei:Male and Female Sassafras Flowers.jpg
Männliche und weibliche Blüte des Sassafrasbaumes (Sassafras albidum)

Vegetative Merkmale

Sassafras-Arten wachsen als laubabwerfende Bäume.<ref name="FoNA" /> Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten können fiedernervig und ganzrandig oder mit drei Hauptnerven versehen und gelappt sein.

Generative Merkmale

Die Blütenstände stehen in den Blattachseln von Übergangsblättern, es sind Botryoide, die gelegentlich fast doldenartig sind.

Die Blüten sind dreizählig und können eingeschlechtig oder zumindest anscheinend zweigeschlechtig sein. Die Blütenhüllblätter sind gleichgestaltig und an der Frucht nicht beständig. Von den drei Kreisen aus je drei Staubblättern ist beim innersten Kreis an der Basis jedes Staubblattes ein Paar Drüsen ausgebildet. Die Staubfäden sind länger als die Staubbeutel. Diese können zwei- oder vierkammerig sein und sind bei allen Staubblattkreisen nach außen gerichtet. Bei vierkammerigen Staubbeuteln sind die Pollensäcke in zwei übereinander stehenden Paaren angeordnet. Ein vierter Kreis aus sterilen Staubblättern (Staminodien) ist nur schwach ausgeprägt oder fehlt. Der Blütenboden ist klein und flach, in rein männlichen Blüten fehlt der Stempel.

Die Steinfrucht<ref name="FoNA" /> steht an einem schwach ausgeprägten Fruchtbecher, der in den verdickten Stiel übergeht.

Systematik und Verbreitung

Datei:Sassafras randaiense.jpg
Blüten von Sassafras randaiense
Datei:Sassafras tzumu 2015-02-23.jpg
Sassafras tzumu

Die Gattung Sassafras wurde 1825 durch Jan Svatopluk Presl aufgestellt. Ein Synonyme für Sassafras <templatestyles src="Person/styles.css" />J.Presl sind: Pseudosassafras <templatestyles src="Person/styles.css" />Lecomte, Yushunia <templatestyles src="Person/styles.css" />Kamikoti.<ref name="GRIN" /><ref name="FoC" />

Es gibt nur drei Sassafras-Arten:<ref name="FoC" /><ref name="FoNA" /><ref name="GRIN" />

  • Sassafrasbaum (Sassafras albidum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Nuttall) Nees): Er gedeiht in Höhenlagen von 0 bis 1500 Metern in der kanadischen Provinz Ontario und in weiten Gebieten der östlichen bis zentralen USA.<ref name="GRIN" /><ref name="FoNA" />
  • Sassafras randaiense <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hayata) Rehder: Dieser Endemit gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Höhenlagen von 900 bis 2400 Metern nur in Alishan im zentralen sowie südlichen Taiwan.<ref name="FoC" />
  • Sassafras tzumu <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hemsley) Hemsley (Syn.: Sassafras tsumu <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hemsley) Hemsley orth. var.): Sie gedeiht in offenen bis dichten Wäldern in Höhenlagen von 100 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangsu, Sichuan, Yunnan sowie Zhejiang.<ref name="FoC" /> Die Chromosomenzahl ist 2n = 24.<ref name="IPCN" />

Belege

Literatur

  • Jens G. Rohwer: Lauraceae. In: Klaus Kubitzki et al. (Hrsg.): The Families and genera of vascular plants, Band 2: Flowering Plants – Dicotyledons – Magnoliid, Hamamelid and Caryophyllid Families, Springer Verlag, 1990, ISBN 978-3-540-55509-4.
  • Xi-wen Li, Jie Li, Henk van der Werff: Sassafras, S. 159 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 7 – Menispermaceae through Capparaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008. ISBN 978-1-930723-81-8 (Abschnitt Beschreibung und Verbreitung)
  • Henk van der Werff: Lauraceae.: Sassafras - textgleich online wie gedrucktes Werk, Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3 – Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997. ISBN 0-19-511246-6 (Abschnitt Beschreibung)

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoC"> Xi-wen Li, Jie Li, Henk van der Werff: Sassafras, S. 159 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 7 - Menispermaceae through Capparaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008. ISBN 978-1-930723-81-8 </ref> <ref name="FoNA"> Henk van der Werff: Lauraceae.: Sassafras - textgleich online wie gedrucktes Werk, Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3 - Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997. ISBN 0-19-511246-6 </ref> <ref name="IPCN">Sassafras tsumu bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

Commons: Sassafras – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien