Umbertshausen
Umbertshausen Stadt Neustadt an der Donau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(12)&title=Umbertshausen 48° 45′ N, 11° 43′ O
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dim=10000 | globe= | name=Umbertshausen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Einwohner: | 12 (1. Jan. 2024)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen: Neustadt an der Donau. Abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 93333 | |||||
Lage von Umbertshausen in Bayern
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Der Weiler Umbertshausen ist ein Ortsteil in der Gemarkung Geibenstetten in der Stadt Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim in Niederbayern. Er ist eine Exklave von Neustadt an der Donau, die allseitig vom gemeindefreien Gebiet Dürnbucher Forst umgeben ist. Umbertshausen gehört zur Hallertau.
Lage
Der mittlerweile aus vier Anwesen bestehende Ort liegt idyllisch in einer 28,70 Hektar großen Rodungsinsel des Dürnbucher Forstes am Übergang vom tertiären Donau-Isar-Hügelland zu den Donauniederungen. An seiner westlichen Seite fließt der Kaltenbrunner Bach vorbei. Regensburg ist in östlicher Richtung zirka 45 km und Ingolstadt in westlicher 30 km entfernt. München liegt etwa 90 km südlich des Ortes.
Geschichte
Der Weiler dürfte wie viele Orte im Bereich des Dürnbucher Forstes eine Rodungsgründung des von Herzog Tassilo III. ins Leben gerufenen Kloster Münchsmünster aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts gewesen sein.<ref name="HW620-623">Hans Wagner, Chronik Mühlhausen, Landpfarrei zwischen Herzogsforst und Donaumoos, S. 620–623, Hrsg. Pfarrei Mühlhausen, 1989</ref> Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, der um das 18. Jahrhundert eine Einöde war, erfolgte um etwa 1100 als „Ratolt de Humbretteshusun“ als Zeuge bei der Übertragung eines Besitzes anwesend war.<ref name="HW620-623"/> Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts erscheinen die Edlen von Umbertshausen vielfach in den Traditionen der Klöster Münchsmünster, Weltenburg und Biburg<ref name="JAU358">Johann Auer, Befestigungen und Burgen im Landkreis Kelheim vom Neolithikum bis zum späten Mittelalter, Hrsg. Weltenburger Akademie 2008, Seite 358 ff </ref>. Zwischen 1138 und 1158 bezeugt Aribo von Umbertshausen mehrere Schriftstücke des Bischofs von Freising.<ref name="JAU358"/>
1437 verlehnt Herzog Albrecht III. „das Burgkstal zu Kaltenprunn“ mit allen seinen Zugehörigungen an das vorarlbergische Geschlecht der Schellenberger.<ref name="JAU358"/> Die Überreste dieser Befestigungsanlage liegen ca. 1600 m südöstlich des Ortes, inmitten des Dürnburcher Forstes auf halber Länge des Schelmenweges, im Zusammenfluss von Gländerbach und Kaltenbrunner Bach.<ref name="JAU358"/> Auf der Karte von Apian aus dem Jahre 1557 erscheint der Ort als „villa Umbratshausen“.<ref name="RO156-158">Rudolf Osterauer, Seite 156–158, Münchsmünster mit Wöhr und Schwaig im Wandel der Zeiten, Hrsg. Gemeinde Münchsmünster, 1981</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bildung der politischen Gemeinden in den Jahren 1808/1818 wurden das Dorf Geibenstetten und der Weiler Umbertshausen zur Gemeinde Geibenstetten zusammengefasst. Im Rahmen der Gebietsreform erfolgte am 1. Januar 1978 die Eingliederung dieser Gemeinde in die Stadt Neustadt an der Donau.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 610.</ref>
Kapelle
Die im Jahre 1903 grundlegend erneuerte Kapelle wurde der Mutter Gottes geweiht.<ref name="RO156-158"/>
Wirtschaft und Infrastruktur
Der Ort mit 12 Einwohnern (Stand Juli 2021)<ref name="Einwohner" /> ist ausschließlich land- und forstwirtschaftlich geprägt. Hopfenanbau bildet hierbei den Schwerpunkt. Bei einem der Anwesen handelt es sich um das ehemalige Forsthaus des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Zur Versorgung des Ortes mit Strom wurde 1921 am „Kaltenbrunner Bach“ ein kleines Elektrizitätswerk errichtet, das bis 1957 in Betrieb war<ref name="HW620-623"/>. Umbertshausen gehört zum Schul- und Pfarrsprengel Münchsmünster.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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