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Simeon Djankow

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Simeon Djankow (2010)

Simeon Dentschew Djankow (auch Simeon Denchev Djankov geschrieben, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 13. Juli 1970 in Lowetsch, Volksrepublik Bulgarien) ist ein bulgarischer Politiker, ehemaliger Finanzminister und Vize-Ministerpräsident (2009–2013) sowie ehemaliger Weltbank-Ökonom, Chief Economist für den Finanz und Privaten Sektor der World Bank group.<ref>Bulgarien: Die Geldgeber zu Freunden machen www.diepresse.com, 10. Juli 2009; Borissov macht sich für Frauen stark, derstandard.at, 13. Juli 2009</ref> Djankow ist der Autor und Gründer der Doing-Business-Serien der Weltbank sowie einer der 150 am meisten zitierten Ökonomen weltweit.<ref>150 Most Cited Economists in the world according to IDEAS/RePEc</ref> Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Politik

Im Vorfeld der bulgarischen Parlamentswahlen 2009 hatte Simeon Djankow das wirtschaftspolitische Programm der Partei GERB mit ausgearbeitet. Ein Kernpunkt dabei war, dass bis zur Euroeinführung in Bulgarien die Koppelung der bulgarischen Währung Lew an den Euro bestehen bleibt, das war bereits mit dem Internationalen Währungsfonds vereinbart worden. Eine solche einseitige Bindung des Wechselkurses wird als Currency Board bezeichnet. Nach der Wahl, die von der GERB-Partei gewonnen wurde, wurde Simeon Djankow am 27. Juli als Vize-Ministerpräsident und Finanzminister in der Regierung von Bojko Borissow vereidigt.

Am 18. Februar 2013 hat Djankow sein Amt nach landesweiten Protesten gegen hohe Stromrechnungen niedergelegt.<ref>Bulgariens Vizepremier und Finanzminister Djankow tritt nach Protesten zurück, RIA Nowosti</ref>

2021 wurde ihm vorgeworfen, an Manipulationen des „Doing Business“-Berichts für 2018 beteiligt gewesen zu sein, wodurch sich China im Ranking von Rang 85 auf Rang 78 verbesserte.<ref>Gerald Hosp: «Doing Business»: Weltbank stellt wegen Skandal Bericht ein. In: nzz.ch. 17. September 2021, abgerufen am 30. Januar 2024.</ref>

Simeon Dyankov leitete im März 2025 den Fiskalrat, auch „Rat der Weisen“ genannt. Die Institution wurde 2016 als unabhängiges Gremium gegründet, um die Haushaltspolitik des Landes zu überwachen und zu analysieren sowie Bewertungen und Ratschläge zur Aufrechterhaltung nachhaltiger öffentlicher Finanzen und qualitativ hochwertiger makroökonomischer und haushaltspolitischer Prognosen bereitzustellen. Mitglieder des Rates müssen in der Regel ausgewiesene Finanzexperten sein, weshalb er bei seiner Gründung auch „Rat der Weisen“ hieß.<ref>Ex-Finance Minister Djankov Heads Fiscal Council. Abgerufen am 1. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ehrungen

Werke als Herausgeber

  • mit Anders Åslund (Hrsg.): The Great Rebirth - Lessons from the Victory of Capitalism over Communism. Peterson Institute for International Economics, Washington 2014, ISBN 978-0-88132-697-0.

Weblinks

Commons: Simeon Djankow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Beltscho Beltschew (1989–1990) | Iwan Kostow (1990–1992) | Stojan Alexandrow (1992–1994) | Christina Wutschewa (1994–1995) interim | Dimitar Kostow (1995–1997) | Swetoslaw Gawrijski (1997) interim | Murawej Radew (1997–2001) | Milen Weltschew (2001–2005) | Plamen Orescharski (2005–2009) | Simeon Djankow (2009–2013) | Kalin Christow (2013) interim | Petar Tschobanow (2013–2014) | Rumen Poroschanow (2014) interim | Wladislaw Goranow (2014–2017) | Kyril Ananiew (2017) interim | Wladislaw Goranow (2017–2020) | Kyril Ananiew (2020–2021) | Assen Wassilew (2021) interim | Waleri Beltschew (2021) interim | Assen Wassilew (2021–2022) | Rossitsa Welkowa-Schelewa (2022-2023) interim'' | Assen Wassilew (2023–)

Siehe auch: Amtsinhaber vor 1990

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