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Cambridge University Press

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Datei:CambridgeUniversityPress.jpg
Pitt Building, der Hauptsitz der Cambridge University Press

Die Cambridge University Press (auch kurz CUP genannt) ist ein Universitätsverlag und Bestandteil der University of Cambridge in England. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Cambridge, die rund 1800 Angestellten verteilen sich aber auf 60 Niederlassungen weltweit. Im Oktober 2019 hatte die Cambridge University Press über 50.000 Titel im Angebot, jährlich kommen 2500 neue Internationale Standard-Buchnummern dazu. Der Verlag gibt über 250 Wissenschaftszeitschriften heraus.<ref>Homepage Cambridge University Press www.cambridge.org/about-us/, abgerufen am 14. Oktober 2019.
Cambridge University Press. in: www.jstor.org, abgerufen am 14. Oktober 2019.</ref>

Geschichte

Der Verlag erhielt 1534 von Heinrich VIII die Rechte zum Drucken von Büchern und ist damit nach dem Schweizer Schwabe Verlag in Basel (Gründung im Jahr 1488)<ref>Schwabe. Abgerufen am 30. Januar 2023.</ref> der weltweit zweitälteste, ohne Unterbrechungen existierende Verlag. Cambridge University Press ist mit der Oxford University Press eine von zwei privileged presses mit dem Druckrecht für die King-James-Bibel.

Zu den Autoren des Verlags gehörten unter anderen John Milton, William Harvey, Isaac Newton, Bertrand Russell und Stephen Hawking.<ref>Michael Black: Cambridge University Press, 1584–1984. Cambridge University Press, 2000, ISBN 0-521-66497-7.</ref>

Affäre um The China Quarterly

Großes Aufsehen erregte, dass die von der Cambridge University Press verlegte Zeitschrift The China Quarterly (CQ) im Jahre 2017 den Zugang zu 315 Beiträgen ihrer Online-Ausgabe für Leser in der Volksrepublik China zeitweise sperrte, da es „Anfragen“ der chinesischen Behörden gegeben hatte.<ref>Cambridge University Press (CUP) entfernt nach Anfrage aus China 315 Artikel der Zeitschrift „The China Quarterly“ von ihrer Festland-Website. in: China heute, Jg. 36 (2017 Okt 9.), Nr. 3 (195) S. 151. China Today (deutsch)</ref> Die gesperrten Artikel behandelten für die Kommunistische Partei Chinas heikle Themen, unter anderem die durch den Großen Sprung nach vorn ausgelöste Hungerkatastrophe (1959–1961) mit geschätzt 45 Millionen Opfern, die Große Proletarische Kulturrevolution (1966–76), das Tian’anmen-Massaker (Juni 1989, Beijing) und die Proteste in Hongkong (2014).<ref>Liste der von The China Quarterly zeitweise gesperrten Beiträge, www.cambridge.org/core/services (The-China-Quarterly-articles-listing.pdf 18-08-2017), abgerufen am 12. November 2017.</ref> Wissenschaftler kritisierten die Sperrung als Selbstzensur.<ref>Tom Phillips: Cambridge University Press accused of 'selling its soul' over Chinese censorship. In: The Guardian. 19. August 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 12. November 2018]).</ref>

Literatur

  • Michael Black: Cambridge University Press 1584–1984. Cambridge University Press, Cambridge 2000, ISBN 0-521-66497-7.
  • David McKitterick: A History of Cambridge University Press: Volume 1, Printing and the Book Trade in Cambridge. Cambridge University Press, Cambridge 1992, ISBN 0-521-30801-1.

Weblinks

Commons: Cambridge University Press – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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