Zum Inhalt springen

Jason Aldean

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. April 2026 um 13:27 Uhr durch imported>YGO24895 (zugehörige Albumtitel bei Singles ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Jason Aldean.jpg
Jason Aldean (2025)

Jason Aldean (* 28. Februar 1977 in Macon, Georgia, als Jason Aldine Williams) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger. Zu seinen erfolgreichsten Songs zählen She’s Country (2008), Big Green Tractor (2009), Dirt Road Anthem (2011) und You Make It Easy (2018), die mit Mehrfach-Platin ausgezeichnet wurden. Bekannt ist er auch für die Kontroverse um den Song Try That in a Small Town, das 2023 Platz eins der Hot Country Songs und der Billboard Hot 100 erreichte.

Leben

Als Jason Aldean drei Jahre alt war, trennten sich seine Eltern, und er wuchs abwechselnd in Georgia und Florida auf. Mit 14 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt in Macon, weitere Talentshows folgten, und bereits ein Jahr später gehörte er zur Hausband des Nashville-South-Clubs.

Nach dem Abschluss der High-School zog er als Musiker durch den Südosten der USA und produzierte 1996 seine erste Promo-CD. Zwei Jahre später wurde er von Warner-Chappell entdeckt und unter Vertrag genommen, der Durchbruch gelang ihm allerdings zunächst nicht.

2005 versuchte er es erneut beim Independent-Label Bow Records und brachte sein erstes Album heraus, das seinen Namen als Titel trug. Sofort schaffte es den Sprung bis in die Top 10 der US-Country-Charts, auch die Debütsingle Hicktown erreichte Platz 10 bei den Hot Country Songs; die zweite Single Why belegte dort Platz eins. Das Album Jason Aldean erreichte Platin-, beide Singles Gold-Status. Zwei Jahre später konnte er mit seinem zweiten Album Relentless daran anknüpfen. Diesmal erreichte das Album Platz eins der Country- und Platz 4 der Billboard-200-Charts, und drei Singleauskopplungen kamen unter die Top 15 der Country-Songs.

Im Dezember 2008 erschien der nächste Song aus seinem dritten Album: She’s Country wurde nicht nur sein zweiter Country-Nummer-eins-Hit mit Goldauszeichnung, sondern auch ein Top-40-Hit in den Billboard Hot 100. Das Album Wide Open erschien im April 2009 und verpasste nur knapp die Chartspitze, erreichte aber wie alle Alben Gold. Mit Big Green Tractor und The Truth brachte es ihm zwei weitere Country-Nummer-1-Hits. Mit dem Album My Kinda Party stand er im Jahr darauf wieder auf Platz 1. Mit 4-fach-Platin und mehr als drei Jahren in den Billboard 200 war es sein erfolgreichstes Album. Neben dem Titelsong und dem Duett Don’t You Wanna Stay mit Kelly Clarkson war vor allem Dirt Road Anthem bemerkenswert. Ursprünglich stammt das Lied von Colt Ford, der es 2008 zusammen mit Brantley Gilbert aufnahm und sang. Aldean nahm es alleine und nach Albumveröffentlichung noch einmal mit Rapper Ludacris auf. Mit über 4 Millionen Verkäufen stellte es einen Rekord bei den digitalen Downloads eines Solointerpreten auf und half, Country-Rap populär zu machen.<ref>Colt Ford sings dirt road anthems in Bend, Brian McElhiney, The Bulletin, 1. November 2018</ref> Es war sein erster Top-10-Hit in den offiziellen Charts und seine sechste Country-Nummer-eins.

Datei:Jason Aldean Night Train Tour 2014.jpg
Aldean bei einem Konzert seiner Night Train Tour (2014)

Danach gehörte zu den erfolgreichsten Countrysängern. Mit den nächsten drei Alben, die im Abstand von jeweils zwei Jahren erschienen, erreichte er sowohl in den Country- als auch in den offiziellen Top-200-Charts Platz 1. 13 Songs der drei Alben kamen in die Hot 100 und in die Top 10 der Countrycharts, zwei davon auf Platz 1.

Am 1. Oktober 2017 wurde während eines Auftritts Aldeans auf dem Festival Route 91 Harvest auf dem Las Vegas Strip ein Anschlag verübt; mehr als 50 Menschen wurden erschossen.<ref>Angriff auf Konzert in Las Vegas: Zahl der Todesopfer steigt auf über 50 – mehr als 200 Verletzte. Der Spiegel, 2. Oktober 2017.</ref> Danach trat er bei Saturday Night Live auf und spielte dort den Song I Won’t Back Down (übersetzt „Ich werde nicht nachgeben“) von Rocksänger Tom Petty, der wenige Tage zuvor gestorben war.

Das Album Rearview Town war 2018 eine weitere Doppel-Nummer-eins und über viereinhalb Jahre in den Countrycharts. Erstmals kam der Amerikaner damit auch in den deutschsprachigen Ländern in die Charts und zwar auf Platz 43 in der Schweiz. Auch das nach der fortlaufenden Nummerierung 9 benannte Album im Jahr darauf kam in die Schweizer Hitparade, aber erstmals seit Jahren verpasste es in den Billboard 200 die Spitzenplatzierung. Beide Alben brachten auch mehrere Hits hervor, darunter You Make It Easy, mit 6-fach-Platin sein meistgestreamter Song.

2021 erschien If I Didn’t Love You, ein Duett mit Carrie Underwood, das mit Platz 15 in den offiziellen Hot 100 sein bis dahin immerhin drittgrößter Charthit war. Es war ein Vorläufer zu einem zweiteiligen Projekt mit den beiden innerhalb eines halben Jahres veröffentlichten Alben Macon und Georgia, benannt nach Aldeans Heimatort bzw. -staat. Es stieß aber auf viel Zurückhaltung, beide Alben erreichten nur Platz 8 und auch in den Countrycharts nicht die Spitze. Sie blieben auch nur relativ kurz in den Charts und waren seine ersten Alben, die ohne Auszeichnungen blieben.

2023 sorgte er der Sänger im Mai für großes Aufsehen mit dem Song Try That in a Small Town. Er sorgte wegen Zeilen wie „try that in a small town, see how far ya make it down the road“ (sinngemäßː „versuch das in einer Kleinstadt, mal schauen, wie weit du die Straße lang kommst“) für Kontroversen. Besonders der Drehort des Videos, der als Schauplatz eines Lynchmords identifiziert wurde, sorgte für Aufregung.<ref>Country-Song »Try That In A Small Town« in den USA: Ruft dieses Lied zum Lynchmord auf? In: Spiegel Online. 21. Juli 2023, abgerufen am 17. Februar 2024.</ref> Gleichzeitig sorgte die propagierte Kleinstadtsolidarität und die Großstadtkritik für großen Zuspruch und der Country-Rock-Song erreichte nicht nur die Spitze der Country-Charts, sondern auch Platz eins der Billboard 100. Damit war er zwar sein bestplatzierter Song, aber kein nachhaltiger Hit, und er blieb ohne Auszeichnung. Auch als Werbung für sein zwölftes Studioalbum hatte er keine Wirkung. Highway Desperado erschien gegen Jahresende und kam nicht über Platz 6 der Countrycharts, seine schlechteste Platzierung, hinaus. Auch enthielt es keinen weiteren Country-Top-10-Hit.

Diskografie

Alben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Gastbeiträge

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Videoalben

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
    • 2014: für die Single The Only Way I Know
    • 2014: für die Single Night Train
    • 2018: für das Album They Don’t Know
    • 2018: für die Single Any Ol’ Barstool
    • 2018: für die Single Lights Come On
    • 2018: für die Single Drowns The Whiskey
    • 2020: für die Single We Back

Platin-Schallplatte

  • KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
    • 2011: für das Album My Kinda Party
    • 2014: für das Album Night Train
    • 2020: für das Album Rearview Town
    • 2020: für die Single Rearview Town
    • 2020: für die Single Girl Like You

3× Platin-Schallplatte

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Quellen

<references />

Weblinks

Commons: Jason Aldean – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein