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Robert Stephen Hawker

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Datei:Robert Stephen Hawker 1864.jpg
Robert Stephen Hawker (1864)

Robert Stephen Hawker (* 3. Dezember 1803<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref> oder 1804<ref name="Baring">Sabine Baring-Gould: The Vicar of Morwenstow. Henry S. King, London 1876, S. 1 (Biografie von Robert Stephen Hawker).</ref> in Stoke Damerell (heute Plymouth), England; † 15. August 1875 in Plymouth) war ein Pfarrer, Autor, Dichter und Antiquar. Sein bekanntestes Werk ist das Gedicht The Song of the Western Men aus dem Jahre 1825.

Biografie

Hawker wurde als Sohn eines Pfarrers in Stoke Damerell geboren. Er studierte in Oxford und heiratete mit neunzehn Jahren seine einundvierzigjährige Patentante Charlotte I’an.<ref>Sabine Baring-Gould: The Vicar of Morwenstow, 1876, S. 11.</ref>

Hawker hatte bereits in der Cheltenham Grammar School seine ersten Gedichte verfasst und veröffentlichte diese 1821 unter dem Titel Tendrils.<ref>Sabine Baring-Gould: The Vicar of Morwenstow, 1876, S. 8.</ref>

The Song of the Western Men, auch als Trelawny bekannt, ist ein Gedicht, das zuerst im September 1826 im The Royal Devonport Telegraph und in der Plymouth-Zeitung Plymouth Chronicle veröffentlicht wurde. Es beinhaltet, neben der dichterischen Abhandlung der Geschehnisse um den Bischof Sir Jonathan Trelawny (1650–1721), ein traditionelles Sprichwort aus Cornwall und erhielt später für das Musikstück eine Texterweiterung. Es wurde von Hawker ursprünglich anonym veröffentlicht und erst 26 Jahre später, 1852, von Charles Dickens Hawker zugeschrieben.<ref>Robert Stephen Hawker (1803–1875): “The Song of the Western Men”. Website Representative Poetry Online der Universität Toronto.</ref>

1832 folgte der Gedichtband Records of the Western Shore, in dem Hawker das Gedicht The Song of the Western Men ebenfalls verwendete.<ref>Charles Edward Byles: The life and letters of R. S. Hawker (sometime Vicar of Morwenstow). London 1906, S. 24.</ref>

Acht Jahre später, 1840, erschien Ecclesia: A Volume of Poems, 1843 Reeds Shaken with the Wind, 1846 Echoes from Old Cornwall und 1864 The Quest of the Sangraal: Chant the First Exeter.<ref>Charles Edward Byles: The life and letters of R. S. Hawker, 1906, S. 249.</ref>

Er veröffentlichte 1870 unter dem Titel Footprints of Former Men in Far Cornwall (Fragments of a Broken Mind) eine Sammlung seiner Manuskripte, die eine eigene Autobiografie Hawkers darstellten, da sie bis zu seinen ersten Arbeiten zurückreichte.<ref>Charles Edward Byles: The life and letters of R. S. Hawker, 1906, S. VIII.</ref>

Werke

  • 1821: Tendrils
  • 1832: Records of the Western Shore
  • 1840: Ecclesia: A Volume of Poems
  • 1843: Reeds Shaken with the Wind
  • 1846: Echoes from Old Cornwall
  • 1864: The Quest of the Sangraal: Chant the First Exeter
  • 1870: Footprints of Former Men in Cornwall (Fragments of a Broken Mind)

Hawkers Hütte

Datei:Hawker's Hut.jpg
Hawkers Hütte an der Küste Cornwalls

Hawkers Hütte (engl. Hawker’s Hut) ist ein torfgedeckter Bretterverschlag an der Küste Cornwalls in der Nähe von Morwenstow, nördlich von Higher Sharpnose Point. Hawker selbst baute die Hütte aus Treibholz von gesunkenen Schiffen. Er zog sich hierhin zurück, um Gedichte zu schreiben und Opium zu rauchen, durch die Türöffnung konnte Hawker über das Meer bis Lundy Island blicken. Heute ist die Hütte das kleinste Bauwerk, das unter dem Schutz des National Trust steht.<ref>The National Trust (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Morwenstow cliffs & valleys, Cornwall. Toureninfo (PDF) (Memento vom 14. Dezember 2010 im Internet Archive).</ref><ref>Michael Kent, Merryn Kent: Cornwall and the Coast Path. Alison Hodge, Penzance 2008, ISBN 978-0-906720-68-4.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Robert Stephen Hawker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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