Kreis Dillenburg
| Lage des Landkreises Dillenburg |
|---|
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Der Kreis Dillenburg war vom 1. Oktober 1932 bis zum 30. September 1933 ein Landkreis im Regierungsbezirk Wiesbaden der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Der Kreissitz war in Dillenburg. Das ehemalige Kreisgebiet gehört heute zum Lahn-Dill-Kreis und zum Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen.
Geschichte
Bei der preußischen Gebietsreform von 1932 wurde aus dem Dillkreis und dem Hauptteil des Kreises Biedenkopf der Kreis Dillenburg gebildet.<ref>§ 91, Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen vom 1. August 1932 (Preuß. Gesetzsamml. Nr. 43, S. 255–272)</ref> Der restliche Teil des Kreises Biedenkopf kam zu den Kreisen Frankenberg und Wetzlar. Bereits zum 1. Oktober 1933 wurde der Kreis Dillenburg wegen heftiger Proteste aus der Bevölkerung wieder aufgelöst<ref>§ 9, Gesetz über die Wiederherstellung aufgelöster Landkreise vom 17. Juli 1933 (Pr. Gesetzsamml. Nr. 49, S. 260–264)</ref> und die beiden Altkreise in veränderter Form wieder eingerichtet. Die 1932 in die Kreise Frankenberg und Wetzlar gewechselten Gebiete verblieben dort und einige Gemeinden des alten Kreises Biedenkopf verblieben im neuen Dillkreis.<ref name="terri">Rolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland. Abgerufen am 22. Mai 2009.</ref>
Gemeinden
Gemeinden des Kreises Dillenburg mit mehr als 1.500 Einwohnern (Stand 1933):<ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
| Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Biedenkopf | 3.675 |
| Dillenburg | 6.471 |
| Eibelshausen | 1.560 |
| Ewersbach | 1.895 |
| Frohnhausen | 1.955 |
| Gladenbach | 1.756 |
| Haiger | 2.798 |
| Herborn | 6.250 |
| Herbornseelbach | 1.850 |
| Niederscheld | 1.778 |
| Oberscheld | 1.596 |
| Sinn | 1.680 |
| Wallau | 2.125 |
Einzelnachweise
<references />