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Maskengimpel

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Maskengimpel
Datei:Grey-headed Bullfinch.jpg

Maskengimpel (Pyrrhula erythaca)

Systematik
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Unterfamilie: Stieglitzartige (Carduelinae)
Tribus: Pyrrhulini
Gattung: Eigentliche Gimpel (Pyrrhula)
Art: Maskengimpel
Wissenschaftlicher Name
Pyrrhula erythaca
Blyth, 1862
Datei:Bouvreuil tête grise – Pyrrhula erythaca – Eure 26- 222.jpg
Ei eines Maskengimpels

Der Maskengimpel (Pyrrhula erythaca) ist eine Vogelart aus der Unterfamilie der Stieglitzartigen. Die Art kommt in zwei Unterarten in Asien vor. Der Bestand der Art wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft.<ref>BirdLife Factsheet, aufgerufen am 15. Juli 2009</ref>

Erscheinungsbild

Die Körperlänge des Maskengimpels variiert je nach Unterart zwischen 13 und 17 Zentimetern.<ref name="Bielfeld75">Bielfeld, S. 75</ref> Ein Geschlechtsdimorphismus besteht. Bei dem Weibchen fehlen die orangerot gefärbten Körperpartien.

Das Männchen ist auf der Körperoberseite graubraun. Der Kopf, Wangen, Nacken sowie die Kehle sind grau. Die Stirn, die Umgebung der Augen, die Zügel sowie das Kinn sind schwarz. Diese schwarze Gesichtsmaske ist gegenüber dem Oberkopf und dem Hals weiß abgegrenzt. Die Schwingen und der Schwanz sind schwarz und glänzen bläulich. Brust, Oberbauch und Flanken sind bei den Unterarten P. e. erythaca und P. e. wilderi orangerot. Der Unterbauch ist weiß. Auch der Bürzel sowie die Ober- und Unterschwanzdecken sind weiß. Der Schnabel ist schwarz glänzend, die Augen sind dunkelbraun. Die ehemalige Unterart P. e. owstoni aus Taiwan wurde anhand genetischer und verhaltensbiologischer Befunde 2020 als eigenständige Art abgespalten, nun Taiwangimpel (Pyrrhula owstoni).<ref>Dong, Feng; Li, Shou-Hsien; Chiu, Chi-Cheng; Dong, Lu; Yao, Cheng-Te; Yang, Xiao-Jun: "Strict allopatric speciation of sky island Pyrrhula erythaca species complex", Molecular Phylogenetics and Evolution. Vol. 153, Dezember 2020, doi:10.1016/j.ympev.2020.106941</ref><ref>Frank Gill, David Donsker & Pamela Rasmussen: Finches, euphonias, longspurs, Thrush-tanager, IOC World Bird List Version 15.1, eingesehen am 14. März 2026, [1]</ref>

Lebensweise

Der Maskengimpel hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Er kommt vom Osten des Himalayas bis in den Norden Myanmars vor. Er besiedelt außerdem Yunnan im Südwesten Chinas. Der Lebensraum sind Nadel- und Birkenwälder sowie Rhododendronbestände. Der Maskengimpel ist eine Art der Höhenlagen. Während des Sommerhalbjahrs kommt er in Höhenlagen ab 2.400 Metern vor und wird bis zur Vegetationsgrenze beobachtet.<ref name="Bielfeld75" /> Während des Winterhalbjahrs sucht er niedrigere Höhenlagen auf.

Fortpflanzung

Das Gelege besteht aus vier bis sechs Eiern. Die Schale der Eier ist blau mit dunklen Flecken und Kritzeln. Es brütet allein das Weibchen. Die Brutdauer beträgt 14 Tage. Die Jungvögel sind nach 18 bis 20 Tagen flügge. Maskengimpel ziehen sehr häufig zwei Bruten pro Jahr groß.

Belege

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Horst Bielfeld: Zeisige, Girlitze, Gimpel und Kernbeißer. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3675-9.

Weblinks

Commons: Maskengimpel (Pyrrhula erythaca) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien