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Karina Sarkissova

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Karina Sarkissova (2012)

Karina Sarkissova (ursprünglich Karina Sarkissian) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 26. September 1983 in Moskau, Russische SFSR) ist eine russisch-österreichische Balletttänzerin mit armenischen Wurzeln.

Karriere

Karina Sarkissova begann ihre Ausbildung mit vier Jahren an der Ballettschule des Bolschoi-Theaters in Moskau. Im Alter von 12 Jahren kam sie mit einem Stipendium für das Ballettkonservatorium in St. Pölten nach Österreich. 1999 gewann sie den Tanzwettbewerb Prix de Lausanne für junge Balletttänzer und erhielt das Angebot, in das Ballett der Wiener Staatsoper aufgenommen zu werden, das sie im folgenden Jahr annahm.<ref name="orf28.08.2012">ORF: Sarkissova verlässt Staatsoper, 28. August 2012</ref> Von 1. Jänner 2009 bis 31. August 2011 war sie aktive Solotänzerin an der Staatsoper und der Wiener Volksoper, danach auf eigenen Wunsch karenziert.

In Österreich wirkte sie neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin ab 2004 als Choreographin bei verschiedenen Produktionen von Choreo-lab mit, einer Projektreihe, die vom Ballettclub der Wiener Staatsoper organisiert und finanziert wird. Im Kinofilm Kottan ermittelt: Rien ne va plus (2010) hatte sie einen Gastauftritt als Tänzerin.<ref>Oberösterreichische Nachrichten: Staatsopern-Ballerina tanzt im „Kottan“-Film, 14. Jänner 2013</ref> In der ORF-Show Dancing Stars war sie an zwei Abenden der sechsten Staffel Gast-Jurorin, im Herbst 2011, 2012 und 2013 gehörte sie der Jury der Casting-Show Die große Chance an.<ref>NEWS: Plaudern mit Karina Sarkissova, 14. Oktober 2011</ref> Im August 2012 gab Sarkissova ihren Rückzug von der Wiener Staatsoper bekannt.<ref name="orf28.08.2012" /> Den bis 31. August 2013 abgeschlossenen Vertrag mit der Staatsoper löste sie im Jänner 2013 im Einvernehmen mit Direktor Dominique Meyer vorzeitig auf und kündigte ihren Wechsel zum Ungarischen Nationalballett in Budapest an, wo sie ein Engagement als Solotänzerin annahm.<ref>Kurier: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karina Sarkissova: Kündigung und Neustart (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kurier.at, 13. Jänner 2013</ref>

Datei:20170331 Dancing Stars 0984.jpg
Karina Sarkissova (rechts) als Jurymitglied der ORF-Show Dancing Stars (2017)

Von 2017 bis 2021 war sie Teil der internationalen Fachjury der ORF-Show Dancing Stars.

Im November 2020 infizierte sie sich während der laufenden Dancing-Stars-Staffel mit dem Coronavirus und konnte daher an den letzten beiden Shows nicht teilnehmen. Sie wurde durch Maria Santner vertreten.<ref>Maria Santner springt für Karina Sarkissova ein - Dancing Stars 2020. 20. November 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2020; abgerufen am 21. November 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dancingstars.orf.at</ref>

2023 nahm sie an der 15. Staffel als Tänzerin teil, schied aber bereits nach der ersten Show aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus.<ref>dancingstars ORF at/Agenturen red: Karina Sarkissova hört vorzeitig auf. 6. März 2023, abgerufen am 6. März 2023.</ref>

In der fünften und sechsten Staffel der ORF-Erfolgsserie Vorstadtweiber spielte sie eine Nebenrolle.<ref>Karina Sarkissova: Von der Jurorin zum "Vorstadtweib". 30. September 2020, abgerufen am 3. Mai 2025.</ref>

Im Mai 2025 sorgte Sarkissova für Schlagzeilen, als sie in zahlreichen, teilweise widersprüchlichen Postings auf der Social-Media-Plattform Instagram veröffentlichte, dass sie missbraucht worden sei, kein Geld mehr habe und obdachlos sei. Daneben beschrieb sie Erfahrungen mit Alkohol und Drogen.<ref>Große Sorge um Karina Sarkissova: "Mein Leben ist ruiniert". In: kurier.at. 1. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025.</ref><ref>krone.at: Karina Sarkissova teilt verstörende Nachrichten. 8. Mai 2025, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref>

Datei:Österreichischer Filmpreis 2012, photo call, Karina Sarkissova 1.jpg
Karina Sarkissova (2012)

Zu ihren wichtigsten Rollen zählen:

  • Phrygia in Renato Zanellas Spartacus,
  • Hamsatti und Grand Pas in Vladimir Malakhovs Die Bajadere,
  • Mizzi Caspar und Marie Gräfin Larisch in Kenneth MacMillans Mayerling,
  • Bauernpaar und Zulma in Elena Tschernischovas Giselle,
  • Gefährtin des Prinzen und Ungarische Tänzerin in Rudolf Nurejews Schwanensee,
  • Fee des Ehrgefühls in Peter Wrights Dornröschen,
  • Herbst in Zanellas Aschenbrödel,
  • Barbie und Spanischer Tanz in Gyula Harangozós Der Nussknacker,
  • Italien in Zanellas Der Nußknacker,
  • Primadonna in Platzkonzert von Gyula Harangozó sen.,
  • Partien
    • in Marius Petipas Grand Pas aus Paquita,
    • George Balanchines Apollo,
    • Jiří Kyliáns Petite Mort,
    • Zanellas Boléro,
    • Beethoven Opus 73,
    • Sensi und Duke’s Nuts,
    • Ben van Cauwenberghs Tanzhommage an Queen und
    • in András Lukács’ Whirling.

In Zanellas Renard kreierte sie die Partie des Fuchses.

„Bilder-Affäre“

Im Frühjahr 2010 erschienen Nacktfotos von Sarkissova in der Juniausgabe der Zeitschrift Penthouse. Da die Aufnahmen ohne vorherige Einholung einer Genehmigung in Räumen der Wiener Staatsoper entstanden waren, wurde sie vom damaligen Ballettchef Gyula Harangozó verwarnt. Nachdem im August 2010 ein weiteres Mal Nacktfotos veröffentlicht worden waren, dieses Mal von einem Fotoshooting des Magazins Wiener, wurde ihr am 23. August vom neuen Ballettdirektor Manuel Legris unter der damaligen Direktion von Ioan Holender fristlos gekündigt.<ref>Der Standard: Zu viel Haut für das Haus am Ring, 11. Oktober 2010</ref><ref>Wiener: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karina Sarkissova tanzt nicht mehr… (Memento vom 27. Dezember 2011 im Internet Archive)</ref> Die Nacktfotos hatten bereits die Aufmerksamkeit der Boulevardmedien erregt; durch die Entlassung erfuhr die Affäre noch breitere, auch internationale mediale Aufmerksamkeit. In einer Pressemitteilung schrieb sie: „Ich halte die Entlassung für eine glatte Diskriminierung meiner Person“.<ref>Der Spiegel: "Die nackte Ballerina" fliegt raus, 8. Oktober 2010</ref> In Zeitungen wurde inzwischen auch von älteren Fotos berichtet, auf denen Ballettchef Legris nackt zu sehen war, die allerdings mit Erlaubnis seines damaligen Arbeitgebers, der Pariser Oper, und in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Tänzer entstanden waren.<ref>Der Standard: KulturGlosse Eine Erregung, 11. Oktober 2010</ref> Nach einem klärenden Gespräch zwischen Sarkissova und dem neuen Staatsoperndirektor Meyer nahm dieser die Kündigung im Oktober zurück.<ref>Oper: Sarkissova-Kündigung zurückgenommen, Der Wiener, 2010-10-14.</ref>

Privates

Nach dem Tod ihres Vaters zog ihre Familie 1995 nach St. Pölten. Im März 2011 wurde ihr die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.<ref>ORF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Für "außerordentliche Leistungen" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/volksgruppen.orf.at</ref> Karina Sarkissova ist seit November 2011 geschieden,<ref>Heimliche Scheidung, news.at, 16. Januar 2012</ref> aus der Ehe stammt ihr 2002 geborener Sohn. Zu ihrem 29. Geburtstag erschien eine reich bebilderte Biographie mit dem Titel Auf spitzen Sohlen, die im Vorfeld für Aufregung sorgte, weil der Buchautor Eric Sebach das Werk mit ihrem Zitat „Ich bin bisexuell“ beworben hatte.<ref>Woman: @1@2Vorlage:Toter Link/www.woman.atKarina Sarkissova: Streit mit ihrem Buchautor (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, 25. September 2012</ref> Am 22. Dezember 2013 kam Sarkissovas zweiter Sohn, zur Welt. Im März 2015 verriet die Tänzerin, dass der Vater ihres zweiten Kindes nicht etwa ihr Ex-Verlobter, ein amerikanischer Unternehmer, sondern ein Kollege der Budapester Oper ist.<ref>oe24: Sarkissova: Meine Männer-Beichte, 7. März 2015</ref>

Preise

  • 1998 Rieti Danza Italy, 1. Preis
  • 1998 Fouetté Artek Jalta, 1. Preis
  • 1999 Prix de Lausanne, 1. Preis

Schriften

  • Auf spitzen Sohlen von Eric Sebach, September 2012, Primgeiger Sebach Ltd., ISBN 978-3-9503190-8-8

Weblinks

Commons: Karina Sarkissova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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