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Lisa Sommerfeldt

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Vorlage:Hinweisbaustein Lisa Sommerfeldt (* 24. August 1976<ref>Deutsche Welle: Bettina von Arnim: Die Günderode (1840) | DW | 30.10.2009. Abgerufen am 31. Juli 2021.</ref> in München) ist eine deutsche Schauspielerin, Dramatikerin, Romanautorin und Hörspielautorin.

Leben und Wirken

Lisa Sommerfeldt wuchs gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Sara Sommerfeldt in München auf. Theodor Fontanes Schwester Jenny, die den Apotheker Hermann Sommerfeldt heiratete und Vorbild für die Titelfigur seines Romans Frau Jenny Treibel war, ist ihre Urururgroßmutter.<ref>Leander Wattig: Sara Sommerfeldt: Ich bin Schauspielerin und Theodor Fontane ist mein Ururur-Großonkel. In: Der Fontane-Blog. 1. November 2019, abgerufen am 16. November 2022.</ref>

Nach dem Abitur studierte Sommerfeldt neuere deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie in Berlin und München. Anschließend absolvierte sie von 1998 bis 2002 ihre Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen mit Diplom-Abschluss. Während ihres Studiums stand sie für verschiedene Rollen vor der Kamera und spielte an verschiedenen Theatern. In dieser Zeit gewann sie einige Preise für ihre Schauspielleistung, unter anderem einen Ensemblepreis des Schauspielschultreffens in Potsdam. Nach dem Studium konzentrierte sie sich unter anderem auf Sprechertätigkeiten, zum Beispiel für die WDR-Hörfunksender, die Deutsche Welle und den Bayerischen Rundfunk. Ab 2004 wurde sie einem breiteren Fernsehpublikum als Esther aus der Comedy-Serie Pastewka bekannt.

Sommerfeldt wirkt zudem als freie Autorin; sie schreibt Theaterstücke und Hörspiele und erhielt als Autorin verschiedene Stipendien. Sie schrieb Auftragsarbeiten, u. a. Dorfdisco für die Kulturstiftung von Landestheater Eisenach und Staatstheater Meiningen. Dieses Stück wurde auch ins Russische übersetzt («Деревенская дискотека», deutsch-russisches Theaterlabor am Jungen Akademischen Theater, Rostow am Don). Ihre Stücke erhielten Preise, wurden für Förderpreise nominiert und in diesem Rahmen aufgeführt. Außerdem erhielt sie zahlreiche Stipendien. Einige ihrer Theaterstücke wurden auch als Hörspiele adaptiert und vom Rundfunk gesendet. Im Jahre 2018 wurden ihre beiden Kurzgeschichten Der Augenblick und Cinderella Paraphrase vom Radiosender WDR/1 live gesendet.<ref name=":0">wing.suit - Dramatische Dreiecksgeschichte. Abgerufen am 13. Februar 2023.</ref>

Werke (Auswahl)

Theaterstücke

  • Dragonheartkill. Kindertheater
  • Gleiswechsel (Theaterstück für Jugendliche, Hörspielfassung von 2006; Uraufführung 2010 am Theater Hof)
  • Flaschengeld (Theaterstück ab 10 Jahren), Uraufführung 2015, Badische Landesbühne<ref name=":1">Die Deutsche Bühne: Hannas Geheimnis. Lisa Sommerfeldt:Falschgeld. 21. September 2015, abgerufen am 30. September 2021.</ref>
  • Koma (Theaterstück ab 14 Jahren, Auftragsarbeit für das Theater Ansbach; Uraufführung 2009)
  • Schulfreunde (Theaterstück für zwei Schauspieler mit Szenen fürs Forumtheater, Auftragsarbeit für das Theater Ansbach; Werkstattinszenierung am Theater Kopfüber/Theater Ansbach 2010)
  • Afrika (Theaterstück ab 4 Jahren, Auftragsarbeit für das Theater Ansbach/Theater Kopfüber; Uraufführung 2011)
  • schlamm.trilogie: schlammlandschaften, Schauspiel (UA der Urfassung 2010, Landestheater Schwaben)
  • Prinz Sternschnuppe, Theaterstück ab 6 Jahren, UA 2015 am lutzhagen im Theater Hagen<ref>Monika Willer: Uraufführung von Prinz Sternschnuppe in Hagen. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 1. Februar 2015, abgerufen am 30. September 2021.</ref>
  • Dorfdisco, Auftragswerk für die Kulturstiftung von Landestheater Eisenach und Staatstheater Meiningen. UA 2016,<ref>Ute Grundmann: Mandy das Fernsehsternchen. Lisa Sommerfeldt: Dorfdisco. In: Die Deutsche Bühne. 3. April 2016, abgerufen am 30. September 2021.</ref> (russische Übersetzung: Деревенская дискотека)
  • der dunkle Vogel, Auftragswerk für das Theater Ulm. UA 2018<ref>Paolo Percoco: Wenn die Angst ans Bett kommt. In: Augsburger Allgemeine. 13. März 2018, abgerufen am 30. September 2021.</ref> (französische Übersetzung: Oiseau d'oubli<ref>Übersetzung Wolfgang Barth. In: vieuxloup.de. Abgerufen am 16. November 2022.</ref>)
  • Überleben.Monolog, Auftragsarbeit für die Oper Bonn. UA 2019.<ref>General-Anzeiger Bonn: GA-Kritik: Kinderoper „Brundibar“ läuft noch bis Juni in Bonn. 21. Mai 2019, abgerufen am 30. September 2021.</ref>
  • wing.suit, Auftragsarbeit für das Theater der Stadt Aalen. UA 2019.<ref>Theater Aalen -: Wing.Suit. Abgerufen am 30. September 2021.</ref>
  • stadt.land.fluss oder die konstruktion der liebe, Schauspiel<ref>Lisa Sommerfeldt » stadt.land.fluss. In: lisa-sommerfeldt.de. Abgerufen am 7. März 2016.</ref>
  • Mädchen mit Hutschachtel, Auftragswerk für die Badische Landesbühne. UA 2022.<ref>Die Badische Landesbühne: Mädchen mit Hutschachtel von Lisa Sommerfeldt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. November 2020; abgerufen am 30. September 2021.</ref>
  • Das perfekteste Tier des Universums, Auftragswerk für das Theater Altenburg Gera. UA 2022.<ref>Theater Altenburg-Gera: Das perfekteste Tier des Universums. Abgerufen am 16. November 2022.</ref>
  • „WEBEREI oder Die Erfindung des Bademantels“, Auftragswerk für das Theater Gütersloh 2024.<ref name=":2">Literaturport: Lisa Sommerfeldt. Abgerufen am 3. März 2026.</ref>

Hörspiele

Roman

  • schlaglichter, Roman in Erzählungen. Parasitenpresse, Köln 2026, ISBN 978-3-98805-809-6.

Bilderbuch

  • Die doppelt gekrönte Prinzessin, Bilderbuch. Illustrationen von Krista Burger. Kid Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-947759-51-4.

Filmografie

  • 1997: Die Einsamkeit des Mörders
  • 1998: Faux Pas Faux
  • 2001: Annies Welt
  • 2002: Im Kreise der Familie
  • 2002: Warten auf Godot
  • 2002: Die Wache (Fernsehserie)
  • 2003: Die Fabrik (Kurzfilm)
  • 2004: Ohne Worte (Fernsehserie)
  • 2005: Carwash
  • 2005: Zwei gegen Zwei (Fernsehfilm)
  • 2005–2020: Pastewka (Fernsehserie, 21 Folgen)
  • 2006: 7 ½ Frauen (Kurzfilm)
  • 2006: Die Korrekturleserin (Kurzfilm)
  • 2007: Der Spiegel (Kurzfilm)
  • 2008: Autsch (Kurzfilm)

Bühnenrollen (Auswahl)

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)

Als Schauspielerin

  • 2003: 1. Preis Theaterpreis der Stuttgarter Zeitung für The killer in me is the killer in you my love
  • 2007: Preis für die beste darstellerische Leistung und Publikumspreis des Stuttgarter Theaterpreises für Wir bleiben in der Nähe

Als Autorin

Stipendien

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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