Ki (Album)
| Ki | ||||
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| Studioalbum von Devin Townsend | ||||
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Veröffent- |
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HevyDevy Records | ||||
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
13 | |||
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1:06:50. | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
2008–2009, Devestate, Studio D, The Factory | |||
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Ki ist das zehnte Studioalbum des kanadischen Musikers Devin Townsend. Es wurde am 22. Mai 2009 über sein Independent-Label HevyDevy veröffentlicht.
Hintergrund
„Ki“ ist das erste Album eines Zyklus, den Devin Townsend binnen einen Jahres abschließen will. Jedes Album soll in sich geschlossen eine Facette des Musikers zeigen.<ref name="rh266">Björn-Thorsten Jaschinski: DEVIN TOWNSEND PROJECT - Scheiß drauf, Pussy! In: Rock Hard. Nr. 266.</ref> „Ki“ soll der vergleichsweise ruhige Auftakt sein, gefolgt von dem im November 2009 veröffentlichten „Addicted“, welches den melodisch-bombastischen Stil des 1997er Albums „Ocean Machine“ fortführt.<ref>Michael Rensen: Review zu „Addicted“. In: Rock Hard. Nr. 271.</ref> Das dritte Album „Deconstruction“ wird den Stil der Veröffentlichungen von Strapping Young Lad aufgreifen, das vierte noch namenlose Album ist als „Ambient-Finale“ angedacht.<ref name="rh266" />
Der Albumtitel „Ki“ hat für Townsend zwei Bedeutungen. Zum einen steht es in der japanischen Metaphysik für die Kraft bzw. die Lebensenergie (siehe Qi), zum anderen ist es der Titel eines Albums des Japaners Kitarō.<ref name="mexp">Talitha Martijn: Interview Devin Townsend. metal-experience.com, 19. Mai 2009, abgerufen am 26. November 2009 (englisch).</ref>
Entstehung
In den Jahren nach Erscheinen des Vorgängeralbums „Ziltoid the Omniscient“ hatte es weitreichende Veränderungen im Leben von Townsend gegeben. Er wurde Vater und überwand seine Drogenabhängigkeit.<ref name="mh">Ursula Pieringer, Wolfgang Kuhn: Devin Townsend Interview zum Album KI. Metal Hammer Online, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juli 2009; abgerufen am 26. November 2009. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Er begann, Unmengen an Liedern zu schreiben und beschloss, diese für einen Zyklus von vier Alben zu verwenden. Für „Ki“ engagierte er neben Keyboarder Dave Young Musiker, die zuvor noch nie etwas mit harter Rockmusik zu tun hatten. Den Bassisten Jean Savoie kannte er als Angestellten eines Musikgeschäfts. Schlagzeuger Duris Maxwell (* 1946) hatte bereits bei bekannten Bands wie Jefferson Airplane oder The Temptations gespielt. Townsend lernte ihn in einem Blues-Club kennen.<ref name="soc">Rachel Jablonski: Devin Townsend - Ki interview. Stream of Consciousness, 11. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Mai 2009; abgerufen am 26. November 2009 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Die weiblichen Gesangsteile stammen von Ché Dorval, einer Freundin des Keyboarders.
Da die Studiomusiker aus anderen Musikstilen kamen, gab Townsend ihnen genaue Anweisungen, was sie wie spielen müssen. Andererseits war er offen für ihre Meinung und ihre Vorschläge.<ref name="mexp" /> Die Aufnahmen nahmen daher insgesamt rund drei Monate in Anspruch. Eine Tournee zu diesem Album wird es laut Townsend nicht geben, da er zuerst die weiteren drei Alben des Zyklus fertigstellen möchte.<ref name="mexp" />
Kritiken
Das Album gilt als untypisch für Townsend und erhielt daher gemischte Rezensionen. Greg Prato von Allmusic hält das Album nicht für so bahnbrechend wie andere Veröffentlichungen des Künstlers, allerdings zeige es, dass Townsend fähig sei, die Musik zu machen, die zu seiner Stimmung passe.<ref>Greg Prato: Ki > Review. Allmusic, abgerufen am 26. November 2009 (englisch).</ref> Fix Sadler von Babyblaue Seiten charakterisiert das Album als für Townsend untypisch und hält es aus diesem Grund für das beste Album des Kanadiers.<ref>Fix Sadler: Devin Townsend Project - Ki. Babyblaue Seiten, abgerufen am 26. November 2009.</ref> Auf Michael Rensen vom Rock Hard wirkt das Album zunächst wie „reichlich spartanisch instrumentiertes, höhepunktarmes Ambient-Werk“, dessen Magie sich erst nach mehrfachem Hören entfalte.<ref>Michael Rensen: Devin Townsend - Ki. Rock Hard Online, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. November 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Titelliste
- A Monday (Townsend) – 1:43
- Coast (Townsend) – 4:36
- Disruptr (Townsend) – 5:49
- Gato (Townsend) – 5:23
- Terminal (Townsend, Young) – 6:58
- Heaven Send (Townsend) – 8:54
- Ain't Never Gonna Win (Townsend, Maxwell, Savoie, Young) – 3:17
- Winter (Townsend) – 4:48
- Trainfire (Townsend) – 5:59
- Lady Helen (Townsend) – 6:05
- Ki (Townsend) – 7:21
- Quiet Riot (Townsend) – 3:02
- Demon League (Townsend) – 2:55
Chartplatzierungen
In Europa konnte das Album sich lediglich in den finnischen Charts (Position 26<ref name="fin-charts">finnishcharts.com: Devin Townsend, abgerufen am 26. November 2009.</ref>) und in den französischen Charts (Position 179<ref name="fra-charts">lescharts.com: Devin Townsend, abgerufen am 26. November 2009.</ref>) platzieren. In den USA gelang der Einstieg in die Billboard-200-Albumcharts nicht, „Ki“ erreichte stattdessen Position 69 der US Top Heatseekers.<ref name="blabbermouth-20090624">DEVIN TOWNSEND PROJECT: 'Ki' First-Week Sales Revealed. blabbermouth.net, 24. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2009; abgerufen am 26. November 2009 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Einzelnachweise
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Weblinks
- Ki bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum