Nematogenys inermis
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| Nematogenys inermis | ||||||||||||
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| Datei:Nematogenys inermis.jpg
Nematogenys inermis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Nematogenyidae | ||||||||||||
| Eigenmann, 1927 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Nematogenys | ||||||||||||
| Girard, 1855 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Nematogenys inermis | ||||||||||||
| (Guichenot, 1848) |
Nematogenys inermis ist ein welsartiger Fisch und die einzige rezente Art in der Familie der Nematogenyidae (Bleistiftwelse). Er kommt endemisch in Zentral- und Süd-Chile etwa von Valparaíso bis Osorno am Grund von Flüssen, vorwiegend zwischen den untergetauchten Wurzeln von Bäumen vor.<ref name="check">Roberto E. Reis, Sven O. Kullander, Carl J. Ferraris (Hrsg.): Check list of the freshwater fishes of South and Central America. Edipucrs, Porto Alegre 2003, ISBN 85-7430-361-5, S. 268–269.</ref>
Merkmale
Nematogenys inermis ist ein langgestreckter, schuppenloser Fisch, der meist bis zu 20, maximal aber eine Länge von 45 Zentimeter Länge erreicht.<ref>P.Lamilla-Maulén, J.Cortés-Miranda, B.Tubin-Arenas, C.Quezada-Romegialli und G.Arratia (2026): The Largest 𝑁𝑒𝑚𝑎𝑡𝑜𝑔𝑒𝑛𝑦𝑠 𝑖𝑛𝑒𝑟𝑚𝑖𝑠 From a Small Stream in the Maipo Basin Once Considered Extinct: Perspectives on Body Size Evolution and Peripheral Habitats as Refuges. Austral Ecology 51, Nr. 3, doi.org/10.1111/aec.70202</ref> Der Körper ist gefleckt, wobei die Färbung zwischen verschiedenen Populationen variiert. Der Kopf weist je ein Paar Barteln an Oberkiefer und Kinn und ein sehr kurzes Paar neben den Nasenöffnungen auf. Der Kiemendeckel weist keine Stacheln auf. Die hartstrahllose Rückenflosse sitzt in der Körpermitte über den Bauchflossen. Der Hartstrahl der Brustflossen ist am Hinterende gesägt. Eine Fettflosse fehlt.<ref>Tim M. Berra: Freshwater Fish Distribution. The University of Chicago Press, Chicago 2007, ISBN 978-0-226-04442-2, S. 218–219.</ref><ref>Joseph S. Nelson: Fishes of the world. 4. Auflage. John Wiley & Sons, Hoboken 2006, ISBN 978-0-471-25031-9, S. 168.</ref>
Systematik
Nematogenys inermis ist die einzige rezente Art der Familie, daneben ist mit Nematogenys cuivi eine fossile Art beschrieben worden. Innerhalb der Überfamilie der Loricarioidea bildet Nematogenys wahrscheinlich die Schwestergruppe zu den Schmerlenwelsen (Trichomycteridae), denen die Art früher auch zugerechnet wurde.<ref name="check" />
Bestand
Während die Art zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts noch häufig als Speisefisch genutzt wurde, gilt sie, wahrscheinlich auf Grund von Habitatsverlusten und Neozoen, heute als sehr selten. Genaue Bestandszahlen sind unbekannt.<ref name="check" />
Nachweise
<references />
Weblinks
- Nematogenys inermis auf Fishbase.org (englisch)
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: World Conservation Monitoring Centre, 1996. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.