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Robert Louis-Dreyfus

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Robert Louis-Dreyfus (2006)

Robert Louis-Dreyfus (auch RLD; * 14. Juni<ref>laut Munzinger am 21. Juni</ref> 1946 in Paris; † 4. Juli 2009 in Zürich) war ein französisch-schweizerischer Unternehmer.<ref>Biographie Robert Louis-dreyfus Président de société. Abgerufen am 2. Januar 2022.</ref>

Leben

Vorlage:Hinweisbaustein Robert Louis Maurice Louis-Dreyfus wurde 1946 als Sohn von Jean Louis-Dreyfus (1908–2003) in Paris geboren. Er besuchte das Lycee Marcel Roby in Saint-Germain-en-Laye und das EDC Paris Business School<ref>Les Barons de la Bourse</ref>. Von 1971 bis 1973 studierte er Betriebswirtschaft an der Harvard Business School mit MBA-Abschluss. 1973 trat er in die Familienfirma Louis-Dreyfus S.A. ein. Von 1982 bis 1988 war er Chief Operating Officer (COO), später Chief Executive Officer (CEO) des US-amerikanischen Pharmamarktforschungsunternehmens IMS, von 1989 bis 1993 CEO von Saatchi & Saatchi.<ref>Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Aktuelle Nachrichten und Kommentare. 10. Dezember 2024, abgerufen am 10. Dezember 2024.</ref>

Von April 1993 bis 2001 war Louis-Dreyfus Vorstandsvorsitzender von Adidas, führte den angeschlagenen Sportartikelkonzern aus der Verlustzone und brachte ihn 1995 an die Börse.<ref>Jean-Claude Bourbon: Robert Louis-Dreyfus : les aventures d'un Don Juan des affaires. Robin, Paris 2007, ISBN 978-2-35228-003-3.</ref>

Ab 1996 war Louis-Dreyfus der größte Anteilseigner am französischen Fußballklub Olympique Marseille, zudem Vorstandsmitglied beim belgischen Verein Standard Lüttich. Ab 2000 führte er die Familien-Holding der Louis Dreyfus Group. Bis 2004 war er Anteilseigner (35 Prozent) und Vorsitzender des Aufsichtsrates des Telekommunikationsunternehmens Neuf Cegetel.

Louis-Dreyfus war in zweiter Ehe mit Margarita Louis-Dreyfus verheiratet und hatte drei Kinder. Seine Cousine ist die Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus. Er starb an einer Leukämieerkrankung.<ref>AFP: Marseille's Louis-Dreyfus dead. 11. Januar 2013, abgerufen am 10. Dezember 2024.</ref>

Am 16. Oktober 2015 schrieb Der Spiegel, die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland sei „mutmaßlich gekauft“ worden, und verdächtigte Louis-Dreyfus, maßgeblich involviert gewesen zu sein. Der Deutsche Fußball-Bund wies die Vorwürfe zurück.<ref>WM 2006 – Sommer, Sonne, Schwarzgeld. In: Der Spiegel. Nr. 43, 2015, S. 10 ff. (online).</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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