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Ewald Tilker

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Ewald Tilker Vorlage:SportPicto
Voller Name Ewald Tilker
Nation Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg Deutsches Reich
NS-StaatDatei:Flag of the German Reich (1933–1935).svg Deutsches Reich
Geburtstag 3. November 1911
Geburtsort HerfordDeutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Deutsches Reich
Sterbedatum 8. September 1998
Sterbeort San FranciscoVereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Kanurennsport
Bootsklasse Kajak K1, K2
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber 1936 Berlin K2 1000 m
Europameisterschaften
Gold 1934 Kopenhagen K1 1000 m
Gold 1934 Kopenhagen K2 1000 m
letzte Änderung: 3. November 2021

Ewald Tilker (* 3. November 1911 in Herford; † 8. September 1998 in San Francisco) war ein deutscher Kanute, der 1936 eine olympische Silbermedaille gewann.

Tilker startete für den Kanuklub Herford. Er gewann 1934 die Deutsche Meisterschaft im Einerkajak und zusammen mit Fritz Bondroit im Zweierkajak jeweils auf der 1000-Meter-Strecke. Bei der Europameisterschaft 1934 in Kopenhagen siegte Tilker ebenfalls auf beiden Strecken. 1935 siegten Tilker und Bondroit erneut über 1000 Meter, verloren aber 1936 gegen Willi Horn und Erich Hanisch und erreichten nur den zweiten Platz. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin starteten Horn und Hanisch über 10.000 Meter, während Bondroit und Tilker über 1000 Meter antraten. Im Finale siegten die Österreicher Adolf Kainz und Alfons Dorfner vor dem schwedischen Boot und den beiden Deutschen. Das schwedische Boot wurde allerdings disqualifiziert, weil es die Deutschen behindert hatte, so dass Bondroit und Tilker die Silbermedaille erhielten.<ref>Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik I. Athen 1896 – Berlin 1936. Sportverlag Berlin, Berlin 1997, ISBN 3-328-00715-6, S. 914, Anmerkung 388.</ref>

Ewald Tilker war gelernter Schlosser. Nach seinen sportlichen Erfolgen erhielt er von der Stadt Herford ein Stipendium zur Finanzierung seines Ingenieurstudiums.

Literatur

  • Karl Lennartz und Walter Teutenberg: Olympiateilnehmer in Westfalen. Biographien Athen 1896 bis München 1972. Kassel 1993, ISBN 3-928562-58-4

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>