Zum Inhalt springen

Reinhard Febel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Juli 2025 um 15:46 Uhr durch imported>Piet Parkiet (Kategorie ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Reinhard Febel.jpg
Reinhard Febel (2012)

Reinhard Febel (* 3. Juli 1952 in Metzingen) ist ein deutscher Komponist.

Leben

Reinhard Febel studierte ab 1979 Komposition bei Klaus Huber in Freiburg im Breisgau und besuchte am IRCAM in Paris Kurse für elektronische Musik. Er lebte zwischen 1983 und 1988 als freier Komponist in London und übernahm ab 1989 die Professur für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Über die Jahre verbrachte er mit Studienaufenthalten, Lehr- und Kompositionsaufträgen viel Zeit im Ausland; so in Südamerika (Chile, Peru, Uruguay, Argentinien), in Neuseeland, in Südafrika und Kamerun, in Skopje, Edinburgh und Riga. Seit 1997 ist er Professor für Komposition an der Universität Mozarteum in Salzburg.

Er lebt und arbeitet in Salzburg und Berlin.

Stipendien und Auszeichnungen

Werke

Premiere Titel Genre Librettist und Quelle
Vorlage:DatumZelle – München, Bayerische Staatsoper Euridice Kammeroper, 80' Helmut Danninger, nach Ottavio Rinuccini
Vorlage:DatumZelleOper Kiel Nacht mit Gästen Musiktheater Der Komponist nach Peter Weiss
Vorlage:DatumZelleTheater Dortmund Sekunden und Jahre des Caspar Hauser Oper in drei Akten und neun Bildern Lukas Hemleb
Vorlage:DatumZelleStaatstheater Darmstadt Morels Erfindung Oper in einem Akt Lukas Hemleb, nach La invencion de Morel von Adolfo Bioy Casares
Vorlage:DatumZelleTheater Hagen Beauty Musiktheater Lukas Hemleb, nach einer Zeitungsmeldung
Vorlage:DatumZelleWDR Köln Desert Inn Hörspiel
Vorlage:DatumZelleOper Bonn Besuchszeit Musiktheater. Ein Spiel für drei Schauspieler und Musik Der Komponist
Vorlage:DatumZellePhilharmonie Berlin Wolkenstein Lieder nach Texten und Melodien des Oswald von Wolkenstein Der Komponist
Vorlage:DatumZelle – Toihaus Salzburg / TRT Taschenopern-Festival Frida Ein Traumbild nach Unos quantos piquetitos von Frida Kahlo Der Komponist
Vorlage:DatumZelle – Toihaus Salzburg / TRT Taschenopern-Festival Gespensterhaus Kammermusiktheater. Ein Horrorbild nach Haunted House von Edward Hopper Der Komponist
Vorlage:DatumZelleOper Kiel Raum 17 Musiktheater nach dem Rokeby Venus genannten Gemälde von Diego Velasquez Der Komponist
6. April 2024 – Landestheater Linz Benjamin Button Oper Der Komponist, nach Der Seltsame Fall des Benjamin Button von F. Scott Fitzgerald

Schriften

  • Musik für zwei Klaviere seit 1950 als Spiegel der Kompositionstechnik. 2. Auflage. Pfau, Saarbrücken 1998, ISBN 3-930735-55-5.
  • Alles ständig in Bewegung: Texte zur Musik 1976–2003. Hrsg.: Rainer Nonnemann. Pfau, Saarbrücken 2004, ISBN 3-89727-274-1.
  • Giftiger Fisch. Kurzgeschichten. Conte, Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-941657-01-4.
  • Der Klang des Verbotenen. Historischer Roman. Ars Vivendi, Cadolzburg 2012, ISBN 978-3-86913-107-8 (Über Domenico Scarlatti).
  • Krähenschrei. Die Geschichte von Ikkyu. Tredition, Hamburg 2018, ISBN 978-3-96240-177-1.

Literatur

  • Günter Katzenberger (Hrsg.): Reinhard Febel. Beiträge zu seinem musikalischen Schaffen. Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik. Ricordi, Feldkirchen 1994, ISBN 3-9803090-4-5.
  • Marcus Aydintan (Hrsg.): Libretti von Reinhard Febel. Benjamin Button und andere Werke. Georg Olms Verlag, Baden-Baden 2024, ISBN 978-3-487-16439-7

Weblinks

Commons: Reinhard Febel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein