Zum Inhalt springen

Oberhemer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Juli 2024 um 15:47 Uhr durch imported>Linus P. S. Feix.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Oberhemer
Stadt Hemer
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Oberhemer 51° 23′ N, 7° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 22′ 55″ N, 7° 46′ 4″ O
 {{#coordinates:51,381944444444|7,7677777777778|primary
dim=10000 globe= name=Oberhemer region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 216 m ü. NN
Fläche: 3,43 km²
Eingemeindung: 1. April 1910
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Oberhemer (Nordrhein-Westfalen)
Oberhemer (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Oberhemer in Nordrhein-Westfalen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Oberhemer ist eine ehemalige selbstständige Gemeinde im Kreis Iserlohn, die sich 1910 mit Niederhemer zur Gemeinde Hemer zusammenschloss. Seit der kommunalen Neuordnung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, ist Oberhemer ein Stadtteil der neuen Stadt Hemer.<ref></ref>

Geschichte

Eine Siedlung in Oberhemer bestand seit dem frühen Mittelalter in Form eines Oberhofes des Klosters Grafschaft. Der als Hedhof bezeichnete Adelssitz blieb bis ins 18. Jahrhundert bestehen, war 1755 allerdings schon in weiten Teilen verfallen. Daraufhin tauchte der Name nicht mehr auf; die Besteckfirma Clarfeld übernahm das Grundstück.<ref>Bürger- und Heimatverein Hemer e. V. (Hrsg.): Hemer. Beiträge zur Heimatkunde. Engelbert-Verlag, Balve 1980.</ref>

Ab 1647 gehörte Niederhemer zum Gericht Hemer; unter Napoleon wurde es Teil der Mairie, später Teil der Bürgermeisterei Hemer. 1841 wurde das Amt Hemer mit den zentralen Gemeinden Ober- und Niederhemer gegründet. Diese beiden Gemeinden wurden am 1. April 1910 zur neuen Landgemeinde Hemer vereint.<ref></ref>

Anfang des 20. Jahrhunderts war Oberhemer im Gegensatz zu vielen anderen Amtsgemeinden industriell geprägt. Die metallverarbeitende Industrie (Walzwerke, Schrauben, Nieten usw.) hatte dort ihre Schwerpunkte. Da sich die Sozialstruktur des ebenfalls industriell geprägten Niederhemer im Vergleich zur Nachbargemeinde aber immer weiter verschlechterte, wurde eine Vereinigung erfolgreich vorangetrieben.<ref>Hans-Hermann Stopsack: Vom Amt zur Stadt. Selbstverlag, Hemer 2000, S. 65–74</ref>

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohner
1872 1091
1885 1367
1895 1976
1900 2299
1904 2542
1905 2686
1907 2849

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein