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Rainer Hunold

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Rainer Hunold (* 1. November 1949<ref>Geburtsjahr laut Angaben bei filmportal.de</ref> in Braunschweig) ist ein deutscher Schauspieler und Autor. Bekannt wurde er hauptsächlich durch Hauptrollen in Fernsehserien wie Ein Fall für zwei, Wie Pech und Schwefel, Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen und als Wiesbadener Oberstaatsanwalt Bernd Reuther in Der Staatsanwalt.

Leben

Ausbildung

Nach seinem Abitur am Gymnasium Raabeschule studierte Hunold die Fächer Kunstpädagogik, Germanistik und für einige Semester Bildhauerei. Bald entdeckte er aber seine Leidenschaft für den Beruf des Schauspielers und ließ sich ab 1975 in Berlin für zwei Jahre an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel ausbilden.

Film und Fernsehen

Nach einer Nebenrolle als Portier in einem Autobahnhotel in einer Folge der Krimiserie Direktion City, folgte 1978 in dem Fernsehfilm Vorhang auf, wir spielen Mord von Fritz Umgelter eine erste größere Rolle als Phil. In der Tatort-Folge Zürcher Früchte spielte er neben Heinz Treuke den Kriminal-Hauptmeister Wegner. Im selben Jahr hatte er als Kalli Flau in dem 13-teiligen ZDF-Mehrteiler Ein Mann will nach oben eine der Hauptrollen. In Peter Keglevics Romanverfilmung Ein ungleiches Paar spielte er 1988 an der Seite von Diego Wallraff und Judy Winter.

Hunold übernahm regelmäßig Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien und -reihen, u. a. spielte er zwischen 1980 und 1986 in verschiedenen Rollen in der Krimiserie Der Alte. Es folgten weitere feste Serienrollen für Hunold, so u. a. von 1988 bis 1997 in 89 Folgen als Strafverteidiger Dr. Rainer Franck in der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei, an der Seite von Claus Theo Gärtner als Matula. In der 17-teiligen Familienserie Wie Pech und Schwefel übernahm er von 1994 bis 1997 die Rolle des Parfümfabrikleiters Thomas Wissmann, des ältesten von sechs Geschwistern. Von 1997 bis 2004 spielte Hunold den Arzt Dr. Sommerfeld in der ARD-Arztserie Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen. In der ZDF-Krimiserie Der Staatsanwalt, deren Handlung in Wiesbaden spielt, spielte er von Beginn an (2005) bis zum Ende der Serie (2025) u. a. an der Seite von Fiona Coors den Oberstaatsanwalt Bernd Reuther, zunächst startete die Serie mit dem Zweiteiler Der Staatsanwalt: Henkersmahlzeit und Der Staatsanwalt: Glückskinder. Ende Januar 2024 kündigte Hunold an, dass er 2025 angesichts seines Alters mit der 20. Staffel aus der Serie Der Staatsanwalt aussteigen wird;<ref>Uwe Mantel: Der Ruhestand naht – Rainer Hunold hört nach 20 Jahren als ZDF-„Staatsanwalt“ auf. In: dwdl.de. 29. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref> mit Hunolds Ausstieg endete auch die Serie.<ref>Ina Milert: "Der Staatsanwalt" geht in Rente: Was wird aus den Ermittlern? In: TV Spielfilm. 21. März 2025, abgerufen am 21. März 2025.</ref>

Soziales Engagement

Rainer Hunold ist als Botschafter für die SOS-Kinderdörfer unterwegs. Er unterstützte in Deutschland die Aktionen „6 Dörfer für 2006“ und „Gib mir fünf“ und spendete schon mehrfach eigene Kunstwerke für die Auktion SOS-Kunststück. Er hat die SOS-Kinderdörfer in Eswatini und Indien besucht.<ref>Rainer Hunold – Prominenter Unterstützer der SOS-Kinderdörfer. 3. August 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2019; abgerufen am 5. Mai 2024.</ref>

Er unterstützt des Weiteren den Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V., der sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt einsetzt.

Privates

Rainer Hunold ist verheiratet und lebt in Berlin-Frohnau. Er hat zwei in Marokko geborene Adoptivkinder, eine Tochter ist die Schauspielerin Kristin Alia Hunold.

2011 veröffentlichte er unter dem Titel Ich bin nun mal dick – Ein Wohlfühlbuch ein Buch, in dem er für einen entspannten und souveränen Umgang mit Übergewicht plädiert.<ref>DNB 1002355672</ref>

Filmografie

Spielfilme

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Fernsehserien und -reihen

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Auszeichnungen

Veröffentlichungen

  • Ich bin nun mal dick – Ein Wohlfühlbuch. Piper Verlag, München 2009, ISBN 978-3-938060-27-8.

Literatur

  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 444

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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