Zum Inhalt springen

Carmelita Jeter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026 um 00:22 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Carmelita Jeter Vorlage:SportPicto

Datei:Carmelita Jeter Daegu 2011 (cropped).jpg
Carmelita Jeter 2011 in Daegu

Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 24. November 1979
Geburtsort Los Angeles
Größe 163 cm
Gewicht 53 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 10,64 s (100 m)
22,11 s (200 m)
Status zurückgetreten
Karriereende 2017
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Hallen-WM 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold London 2012 4 × 100 m
Silber London 2012 100 m
Bronze London 2012 200 m
 Weltmeisterschaften
Gold Osaka 2007 4 × 100 m
Bronze Osaka 2007 100 m
Bronze Berlin 2009 100 m
Gold Daegu 2011 100 m
Gold Daegu 2011 4 × 100 m
Silber Daegu 2011 200 m
Bronze Moskau 2013 100 m
 Hallenweltmeisterschaften
Silber Doha 2010 60 m
letzte Änderung: 30. August 2013

Carmelita Jeter (* 24. November 1979 in Los Angeles) ist eine ehemalige US-amerikanische Leichtathletin, die auf den Sprintdistanzen startete.

Den ersten großen Erfolg ihrer Karriere feierte sie mit dem Gewinn der Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka. Sie erreichte das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 11,02 s hinter der Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown und ihrer Landsfrau Lauryn Williams. Beim Weltfinale 2007 in Stuttgart gewann sie über 100 Meter in 11,10 s. Im folgenden Jahr erreichte sie an gleicher Stelle über 100 Meter den vierten und über 200 Meter den fünften Platz.

Bei den US-amerikanischen Meisterschaften 2009 in Eugene gewann sie den Titel im 100-Meter-Lauf. Ihre Siegerzeit von 10,78 s und ihr Ergebnis von 10,72 s aus der Halbfinalrunde fanden allerdings wegen unzulässigen Rückenwindes keinen Eingang in die Bestenlisten.<ref>leichtathletik.de: Mike Rodgers und Carmelita Jeter am schnellsten, 27. Juni 2009</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin gewann sie in 10,90 s wie schon zwei Jahre zuvor die Bronzemedaille über 100 Meter. Einen Monat später stellte sie beim Weltfinale in Thessaloniki eine neue persönliche Bestleistung auf. Mit ihrer Zeit von 10,67 s setzte sie sich an die dritte Stelle in der ewigen Weltbestenliste.<ref>leichtathletik-de: Usain Bolt & Co verabschieden Weltfinale, 13. September 2009</ref> Nur eine Woche danach verbesserte sie sich beim Shanghai Golden Grand Prix um weitere drei Hundertstelsekunden auf 10,64 s und Platz zwei der Bestenliste.<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gay 9.69 and Jeter 10.64 at 100m; Liu Xiang makes dazzling comeback – Shanghai Golden Grand Prix (Memento vom 25. September 2009 im Internet Archive), 20. September 2009</ref>

Die Saison 2010 eröffnete sie mit dem Gewinn der Bronzemedaille im 60-Meter-Lauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Doha. 2011 siegte Jeter bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu über 100 Meter in 10,90 s. Über die gleiche Distanz holte sie bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Silbermedaille.<ref>HDsports.at: Goldhattrick für Großbritannien & Siebenkampf-Skandal. 4. August 2012</ref> Außerdem errang sie über 200 Meter die Bronzemedaille.<ref>Profil von Carmelita Jeter. london2012.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juli 2012; abgerufen am 8. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre Medaillensammlung komplettierte sie mit dem Olympiaerfolg im 4-mal-100-Meter-Staffelbewerb. Dabei verbesserte sie mit ihren Landsfrauen den 27 Jahre alten Weltrekord.<ref>HDsports.at: US-Damen Staffel sprintet zum Weltrekord!, 10. August 2012</ref>

Sie beendete 2017 ihre Karriere.<ref>Seth Rubinroit: Fastest woman alive retires. NBC Sports, 7. November 2017, abgerufen am 23. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Carmelita Jeter hatte bei einer Körpergröße von 1,63 m ein Wettkampfgewicht von 53 kg.

Bestleistungen

Weblinks

Commons: Carmelita Jeter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-Staffellauf