Isingdorf
Isingdorf Stadt Werther (Westf.)
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Isingdorf 52° 3′ N, 8° 26′ O
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| Höhe: | ca. 170 m | |||||
| Fläche: | 7,5 km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 33824 | |||||
| Vorwahl: | 05203 | |||||
Lage von Isingdorf in Werther (Westf.)
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Isingdorf ist ein Ortsteil von Werther (Westf.) im nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh.
Geschichte
Vom Mittelalter bis zur Franzosenzeit war Îsingdorf eine Bauerschaft der Vogtei Werther im Amt Sparrenberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Îsingdorf zum Kanton Werther im Departement der Weser des Königreichs Westphalen. Nach der Annexion großer Teile Norddeutschlands durch Napoleon Bonaparte verlief die neue Staatsgrenze zwischen dem Königreich Westphalen und Frankreich zwischen Isingdorf und der Stadt Werther. Während Werther 1811 zum Kaiserreich Frankreich kam, verblieb Isingdorf im Königreich Westphalen und kam zum Kanton Schildesche im Departement der Fulda.<ref>Vieweg (Hrsg.): Westfalen unter Hieronymus Napoleon. Braunschweig 1812, S. 47 (google.de).</ref> Nachdem das Ravensberger Land 1813 wieder an Preußen gefallen war, wurden 1816 in der Provinz Westfalen Kreise gebildet. Isingdorf kam zum neuen Kreis Halle und gehörte dort zum Amt Werther.
Die Gemeinde Isingdorf wurde durch das Bielefeld-Gesetz vom 24. Oktober 1972 mit Wirkung vom 1. Januar 1973 in die Stadt Werther eingegliedert.<ref>Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld</ref><ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>
Einwohnerentwicklung
Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Isingdorf in der Zeit als selbständige Gemeinde.<ref>Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. Kleinenbremen 1805, § 1 Das Amt Sparrenberg, S. 54 (google.de).</ref><ref>Landkreis Halle (Westf.): 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132.</ref> In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> und 1972<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 101.</ref> angegeben.
zwischen 1817 und 1965
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1799 | 596 |
| 1817 | 636 |
| 1900 | 980 |
| 1939 | 843 |
| 1946 | 1335 |
| 1961 | 1262 |
| 1965 | 1323 |
| 1970 | 1276 |
| 1972 | 1428 |
Persönlichkeiten
- Hans Meyer zum Gottesberge (1883–1931), Bürgermeister von Melle
Einzelnachweise
<references />
Häger | Isingdorf | Rotenhagen | Rotingdorf | Schröttinghausen | Theenhausen | Werther