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Casum

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Casum
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(369)&title=Casum 52° 4′ N, 8° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(369) 52° 4′ 14″ N, 8° 16′ 5″ O
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Höhe: ca. 90 m
Fläche: 4,1 km²
Einwohner: 369 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Der Kreis Gütersloh: Zahlen | Daten | Fakten 2022. (PDF; 7,34 MB) Abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 33829
Vorwahl: 05425
Datei:Ortsteile Borgholzhausen - Casum.svg
Karte
Lage von Casum in Borgholzhausen

Casum ist ein Ortsteil der Stadt Borgholzhausen im Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Die Bauerschaft Casum gehörte bis zur Franzosenzeit zur Vogtei Borgholzhausen im Amt Ravensberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Casum zum Kanton Halle des Königreichs Westphalen und von 1811 bis 1813 zum Kanton Dissen im französischen Département der Oberen Ems.<ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 187 (google.de).</ref> 1816 kam die Gemeinde Casum zum neuen Kreis Halle. Im Kreis Halle gehörte die Gemeinde zum Amt Borgholzhausen.

Am 1. Juli 1969 wurde Casum durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Halle in die Stadt Borgholzhausen eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 102.</ref> Am 1. Januar 1973 wurde die Stadt Borgholzhausen mit Casum dem Kreis Gütersloh angeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Casum in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.)<ref>Landkreis Halle (Westf.): 1816–1969, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132.</ref> und als Ortsteil (Angaben seit 2006).

Jahr Einwohner
01799<ref>Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. Kleinenbremen 1805, § 2 Das Amt Ravensberg, S. 92 (google.de).</ref> 317
1817 301
1900 350
1939 317
1946 452
1961 390
1965 462
2006 390
2012 385
2019 346
2022 369

Einzelnachweise

<references />

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