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Perfluor(2-methyl-3-pentanon)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Perfluor(2-methyl-3-pentanon)
Allgemeines
Name Perfluor(2-methyl-3-pentanon)
Andere Namen
  • Novec 1230
  • 1,1,1,2,2,4,5,5,5-Nonafluor-4-(trifluormethyl)pentan-3-on (IUPAC)
Summenformel C6F12O
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit schwachem Geruch<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 436-710-6
ECHA-InfoCard 100.103.448
PubChem 2782408
ChemSpider 2062563
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 316,04 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,61 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

−108 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

49 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck
  • 325 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />
  • 405 hPa (25 °C)<ref name="GESTIS" />
Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.103.448">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: 412
P: 273​‐​501<ref name="GESTIS" />
Treibhauspotential

< 1 (bezogen auf 100 Jahre)<ref name=IPCC5>G. Myhre, D. Shindell et al.: Climate Change 2013: The Physical Science Basis. Working Group I contribution to the IPCC Fifth Assessment Report. Hrsg.: Intergovernmental Panel on Climate Change. 2013, Chapter 8: Anthropogenic and Natural Radiative Forcing, S. 24–39; Table 8.SM.16 (PDF).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Perfluor(2-methyl-3-pentanon) ist eine perfluorierte chemische Verbindung, die sich vom Ethylisopropylketon ableitet. Sie wurde ab 2004 von 3M als Novec 1230 auf den Markt gebracht und wird als Löschmittel verwendet.<ref name="Hwaiyu Geng">Hwaiyu Geng: Data Center Handbook. John Wiley & Sons, 2014, ISBN 978-1-118-43663-9, S. 238 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Nachteilig an der Verbindung ist, dass sie beim Einsatz als Löschmittel fein zerstäubt werden muss.<ref name="Siemens">Siemens: Brandschutz-Wegweiser Technischer Brandschutz und Brandschutzsysteme. John Wiley & Sons, 2013, ISBN 978-3-89578-906-9, S. 210 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Die dielektrische Flüssigkeit eignet sich auch für die Flüssigkühlung von Rechenzentren. Die Technik wird von verschiedenen Unternehmen wie z. B. Allied Control angeboten.<ref>allied-control.com. Abgerufen am 26. Juli 2019.</ref>

Das Treibhauspotential von Perfluor(2-methyl-3-pentanon) ist zwar gering.<ref name=IPCC5/> In der Umwelt kann daraus jedoch Perfluorpropansäure, Trifluoressigsäure bzw. 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan gebildet werden.<ref>Derek A. Jackson, Cora J. Young, Michael D. Hurley, Timothy J. Wallington, Scott A. Mabury: Atmospheric Degradation of Perfluoro-2-methyl-3-pentanone: Photolysis, Hydrolysis and Hydration. In: Environmental Science & Technology. Band 45, Nr. 19, 1. Oktober 2011, S. 8030–8036, doi:10.1021/es104362g.</ref>

Einzelnachweise

<references />