Sechta Epanastaton
Sechta Epanastaton ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); Sekte der Revolutionäre) ist eine militante Untergrundorganisation der radikalen Linken in Griechenland, die durch mehrere gewaltsame, mitunter tödliche Angriffe und Anschläge öffentlich in Erscheinung trat. Die Gruppierung wird vom Außenministerium der Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung betrachtet.<ref>U.S. Department of State: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 1. März 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., state.gov, abgerufen am 1. März 2011. (englisch)</ref><ref>U.S. Department of State: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Greece – Country Specific Information ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Dezember 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., travel.state.gov, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref><ref>Terrorists proclaim links to the past, ekathimerini.com, 25. Juni 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref><ref>Death threat to Greek media as terrorists plot bomb havoc, guardian.co.uk, 22. Februar 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref>
Ideologie
Von der Gruppierung angegriffen wurden jeweils Ziele, die in Bekennerschreiben für „Korruption“, „Arbeitslosigkeit“, „staatliche Willkür“ und die „Verelendung der Massen“ durch die „Globalisierung“ (mit-)verantwortlich gemacht werden. Die griechischen Behörden und Medien glauben, dass die Sechta Epanastaton mit den Terrorgruppen Epanastatikos Agonas, Epanastatikos Laikos Agonas (ELA) und der Revolutionären Organisation 17. November ideologisch und personell vernetzt ist.
Anschläge und Übergriffe
- Die Gruppe übernahm die Verantwortung für den Anschlag auf eine Polizeistation in Korydallos vom 4. Februar 2009, bei dem Maschinenpistolen und Handgranaten eingesetzt wurden.<ref>„Sect of Revolutionaries“ claims attack on Greek police station, emportal.rs, 5. Februar 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref> In einer veröffentlichten Erklärung nannte sie Polizisten: „Donuts – besser mit einem Loch in der Mitte“.<ref>Giorgios Nikolaidis: New terror group a worry for police, ekathimerini.com, 6. Februar 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref>
- Die Organisation bekannte sich zu den Schüssen auf das Büro des privaten Fernsehsenders Alter in Athen vom 17. Februar 2009.<ref name="Violence Begins to Take Hold"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Apostolis Fotiadis: Greece: Violence Begins to Take Hold ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., ipsnews.net, 5. März 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (englisch)</ref>
- Am 18. Februar 2009 stürmten circa 50 vermummte Personen in ein Seminar an der Universität Athen und griffen den bekannten Kriminologieprofessor Giannis Panousis und weitere Anwesende – Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter – tätlich an.<ref name="Violence Begins to Take Hold" />
- Gegen 6.20 Uhr am 17. Juni 2009 eröffneten drei Täter das Feuer auf einen Polizeibeamten im Wohnbezirk Patissia. Der 41-jährige Polizeibeamte Nektarios Savvas sollte einen wichtigen Zeugen im Prozess gegen die linksextreme griechischen terroristischen Gruppe Revolutionärer Volkskampf (ELA) beschützen. Er wurde von zahlreichen Kugeln getroffen und verstarb noch am Tatort.<ref>Griechenland: Terrorgruppe „Sechta Epanastaton“ vermutlich für Polizistenmord verantwortlich (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, griechenland.net, 18. Juni 2009, abgerufen am 19. Juli 2010.</ref> Die Polizei fand am Tatort Kugeln einer Waffe, die bei den vorangegangenen Angriffen der Sekte der Revolutionäre benutzt worden war. Einige Tage später bekannte sich die Gruppierung in einem Bekennerschreiben zu dem Mordanschlag.<ref>„Revolutionäre Sekte“ übernimmt Verantwortung für Mord, tanea.gr, 22. Juni 2009, abgerufen am 19. Juli 2010. (griechisch)</ref>
- Am 19. Juli 2010 wurde der Journalist Sokratis Giolias vor seinem Haus in dem Athener Vorort Ilioupolis von 15 Kugeln getroffen und getötet. Am Tatort wurden nach Mitteilung der Polizei 9-Millimeter-Patronenhülsen aus zwei Waffen gefunden, die die "Sekte der Revolutionäre" bereits bei der Ermordung des Anti-Terror-Polizisten am 17. Juni 2009, bei dem Anschlag auf eine Polizeiwache im Februar 2009 sowie dem Attentat auf den Fernsehsender im gleichen Monat verwendet hatte.<ref>„Journalist von mindestens 15 Kugeln getroffen“ Der Standard vom 20. Juli 2010</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Tödlicher Anschlag auf einen Journalisten" ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Griechenlandzeitung vom 19. Juli 2010</ref> Nach einer Woche bekannte sich die Gruppe in einem Bekennerschreiben zu der Tat und kündigte weitere Anschläge auf Journalisten, Gefängnisbeamte und Polizisten an<ref>"Journalistentod durch griechische Sektenmitglieder" Focus vom 27. Juli 2010, abgerufen am 28. Juli 2010</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Sekte der Revolutionäre kündigt Anschläge an" ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Juli 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Der Standard vom 27. Juli 2010, abgerufen am 28. Juli 2010</ref>
Weblinks
- Griechenland: Neuer Terror mit alten Wurzeln, Die Presse, 17. Juni 2009.
- Mord im Morgengrauen, Der Spiegel, 19. Juni 2009.
Einzelnachweise
<references/>
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-12
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2018-12
- Untergrundorganisation (Griechenland)
- Linke bewaffnete Untergrundorganisation
- Kriminalfall in Griechenland
- Terrorismus in Griechenland
- Gründung einer politischen Organisation 2009