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Ziest-Silbereule

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Ziest-Silbereule
Datei:Autographa pulchrina Buchstein01.jpg

Ziest-Silbereule (Autographa pulchrina)

Systematik
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Überfamilie: Noctuoidea
Familie: Eulenfalter (Noctuidae)
Unterfamilie: Plusiinae
Gattung: Autographa
Art: Ziest-Silbereule
Wissenschaftlicher Name
Autographa pulchrina
(Haworth, 1809)
Datei:2023 08 27 Autographa pulchrina.jpg
Raupe

Die Ziest-Silbereule (Autographa pulchrina), auch als Silberpunkt-Höckereule bezeichnet, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Merkmale

Die Ziest-Silbereule ist ein mittelgroßer Falter mit einer Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimetern aus der Unterfamilie der Goldeulen (Plusiinae). Die Falter haben purpurbraune oder kupferbraune Vorderflügel mit silberfarbenen Zeichen in Form eines V mit einem daneben liegenden Punkt, die manchmal miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zur sehr ähnlichen und geringfügig größeren Jota-Silbereule (Autographa jota) ist die Zeichnung kontrastreicher, bunter und meist etwas dunkler. Die Fransen auf der Unterseite sind schwarz-weiß gescheckt. Die Hinterflügel sind braungrau mit einer dunklen Mittelbinde und dunklem Saum. Die Art variiert stark in Färbung und Zeichnung, und folgende Formen wurden beschrieben:<ref name="Koch"/>

  • f.gammoides Speyer, mit schwärzlich-purpurroten Vorderflügeln
  • f.percontatrix Auriv., mit zusammengeflossenen Metallzeichen
  • f. incipiens Schaw., ohne Metallzeichen

Die Raupen sind grün gefärbt und haben gelblich weiße, leicht gewellte Seitenstreifen. Der Kopf ist grün und schwärzlich umrandet. Die Puppe ist schwarz.<ref name="Forster"/>

Geographische Verbreitung und Lebensraum

Die Ziest-Silbereule ist in Europa weit verbreitet und kommt außerdem in Teilen Sibiriens vor. In den Alpen findet man sie noch in Höhen von über 1.600 Metern.<ref name="Forster"/> Das Vorkommen umfasst sonnige Hänge, Waldränder, Ufergebiete, Wiesentäler, Gärten und Parklandschaften.<ref name="Koch"/>

Lebensweise

Die Weibchen legen die Eier an der Futterpflanze ab, aus denen im Herbst die Raupen schlüpfen, die sich dann von den Blättern einer Vielzahl von Pflanzen ernähren, wie beispielsweise:<ref name="Koch"/>

Sie überwintern und verpuppen sich überwiegend im Mai des folgenden Jahres. Die Falter fliegen von Juni bis August.

Gefährdung

Die Art kommt in Deutschland verbreitet in unterschiedlicher Häufigkeit vor und wird deshalb nicht als gefährdet eingestuft.

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Koch">Manfred Koch, Wolfgang Heinicke: Wir bestimmen Schmetterlinge. 3. Auflage. Neumann, Radebeul 1991, ISBN 3-7402-0092-8.</ref> <ref name="Forster">Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 4: Eulen. (Noctuidae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1971, ISBN 3-440-03752-5.</ref> </references>

Literatur

  • Manfred Koch, Wolfgang Heinicke: Wir bestimmen Schmetterlinge. 3. Auflage. Neumann, Radebeul 1991, ISBN 3-7402-0092-8.
  • Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 4: Eulen. (Noctuidae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1971, ISBN 3-440-03752-5.

Weblinks

Commons: Ziest-Silbereule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien