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Gargara (Stadt)

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Koordinaten: 39° 32′ N, 26° 33′ O

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Gargara ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch Gargaris ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), war eine antike Stadt in der kleinasiatischen Landschaft Troas an der Küste des Golfs von Adramyttion, südlich des heutigen Dorfes Arıklı im Nordwesten der heutigen Türkei.

Die Stadt lag auf einem Ausläufer (heutiger Name Koca Kaya) des Ida-Gebirges, von dessen höchster Erhebung, die ebenfalls Gargara hieß (heute der Kaz Dağı), sie ihren Namen erhalten hatte, zwischen Antandros und Assos.

Gargara gilt als äolische Gründung. Die Stadt gehörte im 5. Jahrhundert v. Chr. zum Attischen Seebund. In hellenistischer Zeit wurde die Siedlung (teilweise) an die Küste verlegt und durch Umsiedlung aus Miletoupolis verstärkt. Als Hafen hatte Gargara noch in der römischen Kaiserzeit Bedeutung.

Auf das untergegangene byzantinische Bistum Gargara geht das Titularbistum Gargara der römisch-katholischen Kirche zurück.

Literatur

  • Gargara. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Geography. London 1854 (online).
  • Elmar Schwertheim: Gargara, Gargaris. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 4, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01474-6, Sp. 784.
  • Hans Treidler: Gargara. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 2, Stuttgart 1967, Sp. 697.
  • N. Arslan, Gargara – Ein archaisches Heiligtum in der Troas, in: A. D. v. Boetticher - A. Wunderwald - P.I. Schneider (Hrsg.), Von der Kunst, ein Bauwerk zu verstehen Perspektiven der Bau- und Stadtbaugeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Festschrift für Klaus Rheidt zum 65. Geburtstag, Göttingen 2020:129-136.
  • N. Arslan, C. Bakan, The Results of the 2019 Gargara Archaeological Survey in the South Troad, bkz: S. R. Steadman – G. McMahon (Hrsg.), Archaeology of Anatolia 4. Recent Discoveries (2018–2020) (Cambridge 2021) 322-335.

Weblinks