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Jens Seipenbusch

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Datei:Jens Seipenbusch Porträt 2009.jpg
Jens Seipenbusch (2009)
Datei:Tauss piratenpartei.JPG
Seipenbusch 2009 bei einer Demonstration mit Jörg Tauss.

Jens Seipenbusch (* 6. August 1968<ref>Jens Seipenbusch auf Abgeordnetenwatch.de</ref> in Wuppertal) ist ehemaliger Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.<ref name="Zeit 2009-07-04">Kai Biermann: Aus den Piraten wird eine Partei. In: Zeit Online, 4. Juli 2009.</ref>

Leben

Seipenbusch studierte Physik an der Universität Bochum und an der Universität Münster. Seit 2021 ist er Leiter der Informationsverarbeitungs-Versorgungseinheit (IVV) der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster.<ref name="uni-2021"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jens Seipenbusch - Rechtswissenschaftliche Fakultät WWU Münster (Memento vom 10. August 2021 im Internet Archive)</ref> Er ist in der Fakultät Mitglied der EDV-Kommission und des IT-Sicherheitsteams der Universität.<ref name="uni-2009"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Universität Münster (Memento vom 25. Juli 2009 im Internet Archive)</ref>

Seipenbusch arbeitete am Grundsatzparteiprogramm der Piratenpartei mit<ref name="wiki">Benutzer-Seite im Wiki der Piratenpartei Deutschland vom 7. Aug. 2009</ref> und war von September 2006 bis Mai 2007 Stellvertretender Vorsitzender, danach war er von Mai 2007 bis Mai 2008 Vorsitzender und bis Juli 2009 erneut Stellvertretender Vorsitzender der Partei.<ref name="PPD"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen über Jens Seipenbusch (Memento vom 29. Februar 2008 im Internet Archive) auf der Homepage der Piratenpartei Deutschland</ref> Auf dem Bundesparteitag am 4. Juli 2009 in Hamburg wurde Seipenbusch mit 56 Prozent der Stimmen<ref name="FAZ">FAZ: Seipenbusch führt Piratenpartei</ref> erneut zum Bundesvorsitzenden gewählt.<ref name="Zeit 2009-07-04" /> Beim Bundesparteitag 2010 in Bingen am Rhein wurde er mit 52,6 Prozent in seinem Amt bestätigt.<ref name="TAZ">PIRATENPARTEI Chef Seipenbusch im Amt bestätigt</ref> Beim Parteitag 2011 trat er nicht mehr an. Als sein Nachfolger wurde Sebastian Nerz gewählt.

Anfang 2012 gründeten Jens Seipenbusch und sein früherer Stellvertreter Andreas Popp die „Gruppe 42“, einen losen Zusammenschluss 42 Gleichgesinnter außerhalb der Partei. Die Gruppe will den Kernthemen Netz, Urheberrecht und Datenschutz wieder mehr Aufmerksamkeit und Engagement beimessen, welche die Partei nach ihrer Meinung vernachlässige. Außerdem wolle man als Kompetenzzentrum für digitale Themen schnell auf Fragen reagieren können.<ref>Die Welt am 17. Februar 2012</ref><ref>[Der Spiegel Nr. 15, 7. April 2012]</ref>

Seipenbusch kandidierte auf Platz 4 der Landesliste der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl 2013.<ref>Ergebnisse der Aufstellungsversammlung in Meinerzhagen, im Wiki der Piratenpartei Deutschland abgerufen am 27. Januar 2013.</ref>

Seipenbusch wohnt in Münster<ref name="FAZ" /> und ist verheiratet.

Weblinks

Commons: Jens Seipenbusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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