Ruffenhofen
Ruffenhofen Markt Weiltingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(72)&title=Ruffenhofen 49° 3′ N, 10° 28′ O
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| Höhe: | 432 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 72 (2016)<ref name="Einwohner">Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). (PDF; 12,3 MB) S. 32, abgerufen am 16. September 2022.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91744 | |||||
| Vorwahl: | 09854 | |||||
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Ruffenhofen ist ein Gemeindeteil des Marktes Weiltingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Ruffenhofen liegt in der Gemarkung Frankenhofen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt an der Wörnitz und am Schellengraben, der hier als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet. Der Ort ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Nordwesten wird die Flur Kesseltal und Höhe genannt, im Nordosten Auchtfeld und Weng. 0,75 km südöstlich liegt der Römerpark Ruffenhofen.
Die Staatsstraße 2385 führt nach Weiltingen (1,6 km südwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2218 bei Wittelshofen (0,9 km nördlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Aufkirchen (2,2 km östlich) und zur Kreisstraße AN 47 bei Frankenhofen (1,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Ruffenhofen war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Aufkirchen beansprucht. Die Reichsstadt Dinkelsbühl wollte sie auf ihren Gütern geltend machen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ruffenhofen 16 Anwesen. Außerdem gab es eine Kirche und ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren
- das Kastenamt Wassertrüdingen (2 Gütlein, 1 Haus)
- das württembergische Oberamt Weiltingen (1 Mühle, 1 Hof, 5 Söldengüter, 1 Söldengut mit Brau- und Wirtschaftsrecht)
- die Reichsstadt Dinkelsbühl (Benefizium St. Veit: 1 Söldengut; Reichsalmosenpflege: 1 Hof; Stadtkammer: 1 Hof)
- der Deutsche Orden (Obervogtamt Oettingen: 1 Hof, 2 Sölden).
Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde ganerblich von den Grundherren übernommen.<ref name="N456">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 456.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Ruffenhofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 384 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 687). Hiernach gab es 17 Untertansfamilien, von denen 3 ansbachisch waren.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Ruffenhofen dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Frankenhofen zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Ruffenhofen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weiltingen eingegliedert.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 558.</ref><ref>Weiltingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Ruffenhofen gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Weiltingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Kastell Ruffenhofen
- Haus Nr. 2: Ehemaliges Wohnstallhaus eines Bauernhofes, eingeschossiges giebelständiges Gebäude mit Steildach, massiv, mittleres 19. Jahrhundert
- Haus Nr. 3: Ehemalige Mühle, zweigeschossiger, massiver Satteldachbau, gegen 1780.
- Haus Nr. 7: Evangelisch-lutherische Filialkirche St. Nikolaus, Chorturmkirche, massiver Bau mit gedrungenem Turm, 2. Hälfte 14. Jahrhundert; mit Ausstattung.
- Haus Nr. 15: Wohnstallhaus eines Bauernhofes, eingeschossiges massives Gebäude mit Steildach, mittleres 19. Jahrhundert
- Haus Nr. 17: Ehemaliges Wohnstallhaus, eingeschossiges massives Gebäude mit Steildach, mittleres 19. Jahrhundert
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt. Die Kirchengemeinde St. Nikolaus (Ruffenhofen) war ursprünglich eine Filiale von St. Johannis (Aufkirchen),<ref name="N456"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehört sie zur Pfarrei St. Peter (Weiltingen).<ref name="OV 1861"/> Die Katholiken sind nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ruffenhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 687 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 185–188.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Weiltingens Ortsteile > Ruffenhofen. In: weiltingen.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Ruffenhofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Ruffenhofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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