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Leupahn

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Leupahn
Gemeinde Königsfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Leupahn 51° 6′ N, 12° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 5′ 53″ N, 12° 45′ 36″ O
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Fläche: 2,49 km²
Eingemeindung: 20. Juni 1957
Eingemeindet nach: Leutenhain
Postleitzahl: 09306
Vorwahl: 034381
Lage von Leupahn in Sachsen

Leupahn ist ein Ortsteil der Gemeinde Königsfeld im sächsischen Landkreis Mittelsachsen. Er wurde am 20. Juni 1957 nach Leutenhain eingemeindet, mit dem er am 1. März 1994 zur Gemeinde Königsfeld kam.

Geografie

Geografische Lage und Verkehr

Leupahn befindet sich im nördlichen Gemeindegebiet von Königsfeld am Südrand des Colditzer Forsts. Nordwestlich des Orts befindet sich die Kiesgrube Leupahn, im Südwesten der Speicher Schwarzbach.

Nachbarorte

Thierbaum Colditzer Forst (zu Colditz)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Nauenhain Leutenhain Schwarzbach

Geschichte

Datei:LeupahnFwk.JPG
Fachwerkhaus in Leupahn
Datei:Museum Schwarzbach, Seitengebäude aus Leupahn (1).jpg
Transloziertes Leupahner Seitengebäude im Museum Schwarzbach

Der Rundweiler Leupahn wurde im Jahr 1368 als Lypin erwähnt. Bezüglich der Grundherrschaft unterstand der Ort in den Jahren 1548 und 1606 dem Rittergut Hohnbach.<ref>Das Rittergut Hohnbach. In: sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 23. November 2022.</ref> 1764 wird der Ort als Amtsdorf geführt. Kirchlich ist Leupahn seit jeher nach Schwarzbach gepfarrt. Leupahn gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Colditz.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.</ref> Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Leupahn im Jahr 1856 unter die Verwaltung des Gerichtsamts Colditz und 1875 an die neu gegründete Amtshauptmannschaft Grimma.<ref>Die Amtshauptmannschaft Grimma im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2025; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>

Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Leupahn dem Kreis Rochlitz im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) angegliedert. Am 20. Juni 1957 wurde Leupahn nach Leutenhain eingemeindet.<ref>Leupahn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Die Gemeinde Leutenhain mit dem Ortsteil Leupahn gehörte ab 1990 zum sächsischen Landkreis Rochlitz, der 1994 im Landkreis Mittweida bzw. 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging. Durch die Eingemeindung von Leutenhain nach Königsfeld wurde Leupahn am 1. März 1994 ein Ortsteil der Gemeinde Königsfeld.<ref>Leutenhain im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Weblinks

Commons: Leupahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Doberenz | Haide | Köttwitzsch | Leupahn | Leutenhain | Schwarzbach | Seupahn | Stollsdorf | Weiditz | Weißbach

ehemaliger Ortsteil: Neukönigsfeld

Siedlung: Waldeshöh Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein