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Arches-Sternhaufen

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Offener Sternhaufen
Daten des Arches-Sternhaufens
Arches_and_Quintuplet_Cluters_JWST_NIRCam.jpg
nahe Infrarot-Aufnahme des Arches-Sternhaufens vom JWST (links).
Vorlage:Sternkarte
Vorlage:AladinLite
Sternbild Schütze
Position
Äquinoktium: J2000.0
Rektaszension Vorlage:RektaszensionEasy <ref name="SIMBAD">NAME ARCHES CLUSTER -- Cluster of Stars. In: SIMBAD. Centre de Données astronomiques de Strasbourg, abgerufen am 19. Juli 2009 (englisch).</ref>
Deklination Vorlage:DeklinationEasy <ref name="SIMBAD">NAME ARCHES CLUSTER -- Cluster of Stars. In: SIMBAD. Centre de Données astronomiques de Strasbourg, abgerufen am 19. Juli 2009 (englisch).</ref>
Erscheinungsbild
Klassi­fikation
Helligkeit (visuell) mag
Helligkeit (B-Band) mag
Winkel­ausdehnung
Anzahl Sterne 15.000
Hellster Stern mag
Veränder­liche Sterne
Rötung (Farbexzess E(B-V))
Physikalische Daten
Zugehörigkeit Milchstraße, Zentralbereich
Rotverschiebung
Radial­geschwindigkeit km/s
Entfernung  25.000 Lj
Absolute Helligkeit mag
Masse M
Durchmesser Lj
Alter Jahre
Metallizität [Fe/H]
Geschichte
Entdeckt von
Entdeckungszeit
Katalogbezeichnungen

Der Arches-Sternhaufen ist der dichteste bekannte Sternhaufen in der Milchstraße und befindet sich etwa 100 Lichtjahre entfernt vom Zentrum unserer Galaxie im Sternbild Schütze und damit von dessen supermassiven Schwarzen Loch.

Aufgrund der extrem starken optischen Extinktion durch Staub in dieser Region ist der Sternhaufen im visuellen Bereich unsichtbar und nur in den Röntgen-, Infrarot- und Radiofrequenzbereichen erkennbar. Der Sternhaufen selbst ist weniger als 2,5 Millionen Jahre alt. Seine massereichsten Sterne besitzen etwa die 120-fache Masse der Sonne, die kleinsten sind etwa 0,08 Sonnenmassen schwer. Der Radius des Sternhaufens ist etwa 1,5 Lichtjahre, worin etwa 15.000 junge, sehr heiße Sterne enthalten sind. Viele davon sind wesentlich größer und massiver als unsere Sonne und leben aufgrund ihrer extremen Helligkeit und Energieumsatzes von ihrem Wasserstoffvorrat nur ein paar Millionen Jahre.<ref>Wissenschaft-aktuell: Überraschend normal: Sternhaufen im Zentrum der Milchstraße</ref> Eine Folge davon ist der hohe Anteil von schweren Elementen im Haufen, der durch frühere Sternengenerationen erzeugt worden ist. Der Sternhaufen enthält auch heißes Gas, welches nach außen fließt und durch Kollision zwischen den massiven und sehr schnellen Sonnenwinden der Sterne produziert wird.<ref>CHANDRA: Junge Sterne "baden" in heißem Gas</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />