Laure Manaudou
| Laure Manaudou Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Persönliche Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Name: | Laure Manaudou | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation: | Datei:Flag of France.svg Frankreich | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwimmstil(e): | Freistil, Rücken | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag: | 9. Oktober 1986 (39 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort: | Villeurbanne | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe: | 1,78 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Medaillen
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Laure Manaudou (* 9. Oktober 1986 in Villeurbanne) ist eine ehemalige französische Schwimmerin. Sie war dreimal Weltmeisterin und gewann 2004 je eine olympische Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Ihr jüngerer Bruder Florent Manaudou ist ebenfalls Schwimmer.
Werdegang
Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann sie die Goldmedaille über 400 m Freistil, die Silbermedaille über 800 m Freistil sowie die Bronzemedaille über 100 m Rücken. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal konnte sie im 400-m-Freistil-Finale ihre Leistungen von den Spielen in Athen bestätigen und wurde nach einem verpatzten Vorlauf, in dem sie nur 8. geworden war, Weltmeisterin.
Am 12. Mai 2006 schwamm sie neuen Weltrekord über 400 m Freistil mit einer Zeit von 4:03,03 Minuten und unterbot damit den alten Rekord der US-Amerikanerin Janet Evans aus dem Jahr 1988 um 82 Hundertstelsekunden.
Bei den Schwimmeuropameisterschaften 2006 in Budapest gewann sie die Goldmedaille über 400 und 800 m Freistil sowie über 100 m Rücken und 200 m Lagen. Außerdem holte sie drei Bronzemedaillen und war damit zusammen mit Britta Steffen die erfolgreichste Athletin. Über 400 m Freistil konnte sie ihren Weltrekord vom Mai 2006 nochmals verbessern. Sie schwamm im Finale 4:02,13 Minuten. Im selben Jahr wurde sie von der Sportzeitung L’Équipe zum zweiten Mal nach 2004 zu Frankreichs Sportlerin des Jahres („Champion des champions“) gewählt. Im selben Jahr wählte sie die italienische Sportzeitung La Gazzetta dello Sport zur Weltsportlerin des Jahres.
Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2007 in Melbourne gewann sie die Goldmedaille über 200 und 400 m Freistil. Hierbei stellte sie über 200 m Freistil mit 1:55,52 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Über 100 m Rücken gewann sie die Silbermedaille mit dem neuen Europarekord von 0:59,87 Minuten. Damit blieb sie auf dieser Strecke als erste Europäerin unter einer Minute. Manaudou wurde zur Weltschwimmerin des Jahres 2007 gewählt.
2008 trat Manaudou erneut dreimal bei den Olympischen Sommerspielen von Peking an, konnte aber aufgrund privater Probleme nicht an ihre vormaligen Erfolge anknüpfen. Über 400 m Freistil und 100 m Rücken erreichte sie erneut die Finalläufe und wurde dort Achte und Siebte, über 200 m Rücken schied sie im Halbfinale aus und wurde am Ende 17. Am 18. September 2009 wurde bekannt, dass Manaudou mit nur 22 Jahren ihre Karriere beendet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Laure Manaudou beendet Schwimm-Karriere.] In: Focus Online. Focus, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Juli 2011 kehrte sie jedoch in den Wettkampfsport zurück. 2012 wurde sie französische Meisterin über 50, 100 und 200 m Rücken; über 100 und 200 m qualifizierte sie sich auch für die Olympischen Sommerspiele 2012.
2017 wurde sie in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.<ref>Eintrag in der International Swimming Hall of Fame</ref>
Privates
Manaudou ist die Tochter des ehemaligen französischen Handballspielers und -trainers Jean-Luc Manaudou und der niederländischen Badmintonspielerin Olga Schippers. Sie war mit dem italienischen Schwimmer Luca Marin liiert, weswegen sie sich im Mai 2007 von ihrem Trainer trennte und Frankreich verließ, um in Turin zu leben und zu trainieren. Nachdem sie im Juni 2007 aus dem Turiner Club La Presse ausgeschlossen worden war, kehrte sie in ihre Heimat Ambérieu-en-Bugey zurück. Nachdem die Beziehung zu Marin 2007 auseinanderbrach, fiel die Französin in ein sportliches und psychisches Loch. Anschließend hatte sie eine Beziehung mit dem Schwimmer Frédérick Bousquet, aus der 2010 eine gemeinsame Tochter hervorging.<ref>Frédérick Bousquet : L'ex de Laure Manaudou en couple et très amoureux. In: Purepeople. 22. Juli 2018, abgerufen am 27. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit Anfang 2015 ist Manaudou mit dem Musiker Jérémy Frérot liiert, mit dem sie seit 2017 einen Sohn hat.<ref>Thomas Montet: Laure Manaudou maman : L'ex-nageuse a accouché ! In: Purepeople. 23. Juli 2017, abgerufen am 27. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2009 gab es Pläne für einen Film über den französischen Schwimmer Alfred Nakache, in dem Bousquet die Hauptrolle und Manaudou die Frau von Nakache spielen sollten. Das Projekt kam bisher nicht zustande, weil die Familie von Nakache es ablehnt.<ref>Laure Manadou: La Famille Nakache n’en veut pas. Voici, 28. September 2009, abgerufen am 29. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Rekorde
| Weltrekorde (1) | |||
|---|---|---|---|
| 400 m Freistil (Kurzbahn) | 03:56,09 min | 9. Dezember 2006 | Helsinki |
| Europarekorde (3) | |||
| 200 m Freistil (Kurzbahn) | 01:53,48 min | 17. November 2007 | Berlin |
| 400 m Freistil (Kurzbahn) | 03:56,09 min | 9. Dezember 2006 | Helsinki |
| 1500 m Freistil (Kurzbahn) | 15:42,39 min | 20. November 2004 | La Roche-sur-Yon |
| (Stand: 16. August 2008) | |||
Publikationen
- mit Marion Festraets: Entre les lignes. Michel Lafon, Neuilly-sur-Seine 2014, ISBN 978-2-7499-2288-1 (Autobiografie).
Literatur
- Laure Manaudou im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
- Laure Manaudou in der Datenbank von Swimrankings.net (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
1924: Martha Norelius | 1928: Martha Norelius | 1932: Helene Madison | 1936: Hendrika Mastenbroek | 1948: Ann Curtis | 1952: Valéria Gyenge | 1956: Lorraine Crapp | 1960: Chris von Saltza | 1964: Virginia Duenkel | 1968: Debbie Meyer | 1972: Shane Gould | 1976: Petra Thümer | 1980: Ines Diers | 1984: Tiffany Cohen | 1988: Janet Evans | 1992: Dagmar Hase | 1996: Michelle Smith | 2000: Brooke Bennett | 2004: Laure Manaudou | 2008: Rebecca Adlington | 2012: Camille Muffat | 2016: Katie Ledecky | 2020: Ariarne Titmus | 2024: Ariarne Titmus
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1973: Keena Rothhammer | 1975: Shirley Babashoff | 1978: Cynthia Woodhead | 1982: Annemarie Verstappen | 1986: Heike Friedrich | 1991: Hayley Lewis | 1994: Franziska van Almsick | 1998: Claudia Poll | 2001: Giaan Rooney | 2003: Alena Popchanka | 2005: Solenne Figuès | 2007: Laure Manaudou | 2009: Federica Pellegrini | 2011: Federica Pellegrini | 2013: Missy Franklin | 2015: Katie Ledecky | 2017: Federica Pellegrini | 2019: Federica Pellegrini | 2022: Yang Junxuan | 2023: Mollie O’Callaghan | 2024: Siobhan Bernadette Haughey | 2025: Mollie O’Callaghan Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1973: Heather Greenwood | 1975: Shirley Babashoff | 1978: Tracey Wickham | 1982: Carmela Schmidt | 1986: Heike Friedrich | 1991: Janet Evans | 1994: Yang Aihua | 1998: Chen Yan | 2001: Jana Klotschkowa | 2003: Hannah Stockbauer | 2005: Laure Manaudou | 2007: Laure Manaudou | 2009: Federica Pellegrini | 2011: Federica Pellegrini | 2013: Katie Ledecky | 2015: Katie Ledecky | 2017: Katie Ledecky | 2019: Ariarne Titmus | 2022: Katie Ledecky | 2023: Ariarne Titmus | 2024: Erika Fairweather | 2025: Summer McIntosh Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Wilhelmina den Turk | 1931: Marie Braun | 1934: Hendrika Mastenbroek | 1938: Cor Kint | 1947: Karen Harup | 1950: Ria van der Horst | 1954: Geertje Wielema | 1958: Judy Grinham | 1962: Ria van Velsen | 1966: Christine Caron | 1970: Tinatin Lekweischwili | 1974: Ulrike Richter | 1977: Birgit Treiber | 1981: Ina Kleber | 1983: Ina Kleber | 1985: Birte Weigang | 1987: Kristin Otto | 1989: Kristin Otto | 1991: Krisztina Egerszegi | 1993: Krisztina Egerszegi | 1995: Mette Jacobsen | 1997: Antje Buschschulte | 1999: Sandra Völker | 2000: Nina Schiwanewskaja | 2002: Stanislawa Komarowa | 2004: Laure Manaudou | 2006: Laure Manaudou | 2008: Anastassija Sujewa | 2010: Gemma Spofforth | 2012: Jenny Mensing | 2014: Katinka Hosszú / Mie Østergaard Nielsen | 2016: Mie Østergaard Nielsen | 2018: Anastassija Fessikowa | 2020: Kathleen Dawson | 2022: Margherita Panziera | 2024: Adela Piskorska Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Andrea Gyarmati | 1974: Ulrike Richter | 1977: Birgit Treiber | 1981: Cornelia Polit | 1983: Cornelia Sirch | 1985: Cornelia Sirch | 1987: Cornelia Sirch | 1989: Dagmar Hase | 1991: Krisztina Egerszegi | 1993: Krisztina Egerszegi | 1995: Krisztina Egerszegi | 1997: Cathleen Rund | 1999: Roxana Mărăcineanu | 2000: Nina Schiwanewskaja | 2002: Stanislawa Komarowa | 2004: Stanislawa Komarowa | 2006: Esther Baron | 2008: Laure Manaudou | 2010: Elizabeth Simmonds | 2012: Alexianne Castel | 2014: Duane Da Rocha | 2016: Katinka Hosszú | 2018: Margherita Panziera | 2020: Margherita Panziera | 2022: Margherita Panziera | 2024: Camila Rebelo Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Marie Braun | 1931: Marie Braun | 1934: Hendrika Mastenbroek | 1938: Ragnhild Hveger | 1947: Karen Harup | 1950: Greta Andersen | 1954: Ágota Sebő | 1958: Jans Koster | 1962: Adrie Lasterie | 1966: Claude Mandonnaud | 1970: Elke Sehmisch | 1974: Angela Franke | 1977: Petra Thümer | 1981: Ines Diers | 1983: Astrid Strauß | 1985: Astrid Strauß | 1987: Heike Friedrich | 1989: Anke Möhring | 1991: Irene Dalby | 1993: Dagmar Hase | 1995: Franziska van Almsick | 1997: Dagmar Hase | 1999: Camelia Potec | 2000: Jana Klotschkowa | 2002: Jana Klotschkowa | 2004: Laure Manaudou | 2006: Laure Manaudou | 2008: Federica Pellegrini | 2010: Rebecca Adlington | 2012: Coralie Balmy | 2014: Jazmin Carlin | 2016: Boglárka Kapás | 2018: Simona Quadarella | 2020: Simona Quadarella | 2022: Isabel Gose | 2024: Ajna Késely Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Karin Neugebauer | 1974: Cornelia Dörr | 1977: Petra Thümer | 1981: Carmela Schmidt | 1983: Astrid Strauß | 1985: Astrid Strauß | 1987: Anke Möhring | 1989: Anke Möhring | 1991: Irene Dalby | 1993: Jana Henke | 1995: Julia Jung | 1997: Kerstin Kielgaß | 1999: Hannah Stockbauer | 2000: Flavia Rigamonti | 2002: Jana Henke | 2004: Erika Villaécija | 2006: Laure Manaudou | 2008: Alessia Filippi | 2010: Lotte Friis | 2012: Boglárka Kapás | 2014: Jazmin Carlin | 2016: Boglárka Kapás | 2018: Simona Quadarella | 2020: Simona Quadarella | 2022: Simona Quadarella | 2024: Ajna Késely Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Martina Grunert | 1974: Ulrike Tauber | 1977: Ulrike Tauber | 1981: Ute Geweniger | 1983: Ute Geweniger | 1985: Kathleen Nord | 1987: Cornelia Sirch | 1989: Daniela Hunger | 1991: Daniela Hunger | 1993: Daniela Hunger | 1995: Michelle Smith | 1997: Oxana Werewka | 1999: Jana Klotschkowa | 2000: Beatrice Câșlaru und Jana Klotschkowa | 2002: Jana Klotschkowa | 2004: Jana Klotschkowa | 2006: Laure Manaudou | 2008: Mireia Belmonte | 2010: Katinka Hosszú | 2012: Katinka Hosszú | 2014: Katinka Hosszú | 2016: Katinka Hosszú | 2018: Katinka Hosszú | 2020: Anastasia Gorbenko | 2022: Anastasia Gorbenko | 2024: Anastasia Gorbenko Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Manaudou, Laure |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Schwimmerin |
| GEBURTSDATUM | 9. Oktober 1986 |
| GEBURTSORT | Villeurbanne, Frankreich |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Schwimmer (Frankreich)
- Olympiasieger (Schwimmen)
- Weltmeister (Schwimmen)
- Europameister (Schwimmen)
- Französischer Meister (Schwimmen)
- Olympiateilnehmer (Frankreich)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012
- Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)
- Mitglied der International Swimming Hall of Fame
- Autobiografie
- Franzose
- Geboren 1986
- Frau