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International Standard Musical Work Code

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Der International Standard Musical Work Code (ISWC) ist eine eindeutige Kennzeichnung für musikalische Werke (entsprechend der ISBN). Sie entspricht dem internationalen Standard ISO 15707.

Geschichte

Die ISWC wurde von der Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs (CISAC) entwickelt, um die Verwertung der Rechte an Kompositionen an die Herausforderungen der Informationsgesellschaft anzupassen. Die erste ISWC-Nummer wurde 1995 für den Song Dancing Queen von ABBA vergeben (T-000000001-0).

Die Registrierung der ISWC wird in Deutschland von der GEMA, in Österreich von der AKM und in der Schweiz von der SUISA verwaltet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. CISAC – International Confederation of Societies of Authors and Composers; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Format

Berechnung der Prüfziffer

Mit

  • <math>d_i</math>: eine der neun Ziffern des Werkidentifikators (i=1 bis 9) von links nach rechts.
  • <math>C</math>: Prüfziffer.

<math>S = 1 + \sum_{i=1}^{i=9}id_i</math>

<math>C = (10 - (S \mod 10)) \mod 10</math>

Beispiel: T-034.524.680-C

<math>i</math> 1 2 3 4 5 6 7 8 9
<math>d_i</math> 0 3 4 5 2 4 6 8 0
<math>i*d_i</math> 0 6 12 20 10 24 42 64 0

<math>S=1 + 0 + 6 + 12 + 20 + 10 + 24 + 42 + 64 + 0 = 179</math>

<math>C=(10 - (S \mod 10)) \mod 10</math>

<math>C = (10 - (179 \mod 10)) \mod 10</math>

<math>C= (10 - 9) \mod 10</math>

<math>C=1</math>

ISWC-Kennungen werden üblicherweise in der Form T-123.456.789-C geschrieben. Die Gruppierung dient lediglich der besseren Lesbarkeit; die Zahlen enthalten keine Informationen über die Region, den Autor, den Verlag usw. des Werkes. Stattdessen werden sie schlicht der Reihe nach vergeben. Diese Trennzeichen sind nicht zwingend erforderlich, und andere Trennzeichen sind nicht zulässig.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />