Zum Inhalt springen

Hans von Hebra

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:40 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Hans von Hebra.jpg
Hans von Hebra
Datei:Abteilungsvorstände 1885.png
Die Abteilungsvorstände der Allgemeinen Poliklinik in Wien um 1885.
Von links, sitzend:
Alois Monti, Johann Schnitzler, Robert Ultzmann, Jakob Hock, Samuel Siegfried Karl von Basch;
von links stehend:
August Leopold von Reuss, Emil Stoffella, Wilhelm Winternitz, Leopold Oser, Anton von Frisch, Hans von Hebra, Ludwig Fürth, Moriz Benedikt, Viktor Urbantschitsch, Max Herz, Anton Wölfler, Ludwig Bandl

Hans von Hebra (* 24. Mai 1847 in Wien; † 13. April 1902 ebenda) war ein österreichischer Dermatologe. Er war der Sohn des Ferdinand von Hebra, der als der Begründer der sogenannten neuen Wiener Schule der Dermatologie galt.

Leben

Hans von Hebra wurde 1870 zum Doktor der Medizin promoviert. Dem Vorbild seines Vaters folgend, wandte er sich den Spezialfächern für Dermatologie und Syphilis zu und trat zunächst in das Wiener Allgemeine Krankenhaus ein. 1876 besuchte er verschiedene Kliniken im Ausland. In der Folge war er als Privatdozent an der Universität Wien tätig, wo er seine Vorlesungen in deutscher, französischer und englischer Sprache hielt. 1883 wurde Hebra Vorstand der Abteilung für Hautkrankheiten und Syphilis an der Allgemeinen Poliklinik Wien. Bei der Erbauung der neuen Klinik erwarb er sich große Verdienste. Darauf folgte die Ernennung zum Primararzt des Wiedner Krankenhauses.

Hebra veröffentlichte zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften und mehrere selbständige medizinische Werke, darunter ein Kurzgefasstes Lehrbuch über Hautkrankheiten. In der Mitte der Neunziger-Jahre wurde er in den Gemeinderat der Stadt Wien gewählt.

Er starb an einem Krebsleiden.<ref>Innsbrucker Nachrichten, 16. April 1902 (Nachruf)</ref> Er wurde am Hernalser Friedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab bestattet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.friedhoefewien.atGrabstelle Hans Hebra (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Wien, Hernalser Friedhof, Gruppe AR, Nr. 34.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein