Cezary Urban
Cezary Urban (* 1. Juni 1963 in Stettin) ist ein polnischer Politiker (PO). Er gehörte von 2007 bis 2011 dem Sejm in der VI. Wahlperiode an.
Leben und Beruf
Cezary Urban besuchte die Grundschule Nr. 30 und das Marie-Curie-Skłodowska-Gymnasium in Stettin.<ref>zachodniopomorskie.platforma.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cezary Urban ( vom 17. März 2009 im Internet Archive) (polnisch)</ref> Anschließend studierte er an der Universität Stettin am Fachbereich für Mathematik, Chemie und Physik. Sein Studium schloss er mit einem Diplom für Mathematik ab. 1984 bis 1987 war er als Mathematiklehrer in Stettin tätig.<ref name="Sylwetka">Website von Cezary Urban, „Sylwetka“. In: siemiwidzi.pl. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. Juni 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Ab 1988 bis 1993 war Urban dann stellvertretender Leiter der Pfadfinderorganisation Związek Harcerstwa Polskiego (Verband polnischer Pfadfinder) in Szczecin-Śródmieście und Direktor eines Pfadfinderheims. 1989 bis 1994 war er erneut als Mathematiklehrer tätig. Anschließend war er bis 1996 Direktor der Grundschule Nr. 50 in Stettin. Zum Direktor des allgemeinen Schulzentrums Nr. 7 wurde Urban 1996 ernannt.<ref name="Sylwetka"/>
Politik
Urban schloss sich 2005 der Platforma Obywatelska (PO) an und kandidierte für diese bei der Parlamentswahl 2005, ohne jedoch ein Mandat zu erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> Bei den Wahlen zum Sejmik der Woiwodschaft Westpommern im Jahr 2006 trat er für die PO an und konnte einen Sitz erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 konnte Urban im Wahlkreis 41 Szczecin mit 8.646 Stimmen ein Mandat für den Sejm erringen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref><ref> Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Cezary Urban, abgerufen am 6. Juni 2009 </ref> Im Sejm arbeitete er in der Kommission für territoriale Selbstverwaltung und Regionalpolitik sowie der Kommission für Bildung, Wissenschaft und Jugend.<ref> Website des Sejm, Cezary Urban - Przynależność do komisji i podkomisji, abgerufen am 6. Juni 2009 </ref> Bei der Parlamentswahl 2011 verpasste er die Wiederwahl und schied aus dem Sejm aus.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref>
In der Folge verließ er die PO und kandidierte bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 (für das Wahlkomitee „Bezpartyjni Pomorze Zachodnie“)<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> und 2018 (für das Wahlkomitee „Bezpartyjni Samorządowcy“)<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> jeweils erfolglos zum westpommerschen Sejmik. Im März 2023 rückte er für die verstorbene Maria Ilnicka-Mądry in den Sejmik nach.<ref>Nachricht in Dziennik Urzędowy 2023, S. 2434.</ref> Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 konnte er sein Mandat auf der Liste des Wahlkomitees „Samorządowa ok Samorząd“ nicht verteidigen.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref>
Ehrungen
- 2007 Silbernes Verdienstkreuz der Republik Polen<ref>Verleihnachricht in Monitor Polski 2007, Nr. 92, S. 4087.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Urban, Cezary |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Politiker (Platforma Obywatelska), Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1963 |
| GEBURTSORT | Stettin, Polen |