Andreas Merkle
| Andreas Merkle | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 17. April 1962 | |
| Geburtsort | Stetten ob Lontal, Deutschland | |
| Größe | 185 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| TSV Bissingen | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1980–1981 | Heidenheimer SB | ? (?) |
| 1981–1986 | Stuttgarter Kickers | 141 (43) |
| 1986–1988 | VfB Stuttgart | 41 (8) |
| 1988–1990 | Hamburger SV | 33 (2) |
| 1991–1992 | Hamburger SV Amateure | 15 (4) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| Deutschland U-19 | 4 (0) | |
| 1986 | Deutschland U-21 | 1 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Andreas Merkle (* 17. April 1962 in Stetten ob Lontal) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Karriere
In der Jugend spielte er beim SV Bissingen<ref>sv-bissingen.de</ref> unter Trainer Arthur Mack.<ref>Vereinschronik SVB</ref> Über den Heidenheimer SB kam er 1981 zu den in der 2. Bundesliga spielenden Stuttgarter Kickers, für die er in fünf Jahren 141 Zweitligaspiele bestritt und dabei 43 Tore schoss.
Im Sommer 1986 wechselte er zum VfB Stuttgart. Dort spielte er 41-mal in der Bundesliga und erzielte acht Treffer. Im August 1987 musste er sich wegen eines Kreuzbandrisses<ref>Die Neuen beim HSV. Heute: Andreas Merkle. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 19. Juli 1988, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. Mai 2022.</ref> einer Knieoperation unterziehen.<ref>Der Knie-Fall des HSV. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 18. Juli 1988, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. Mai 2022.</ref> Zum Abschluss seiner Karriere wechselte der damals als „Schwabenpfeil“ bezeichnete Angreifer<ref name=":0">Kein Vertrag für den Retter des HSV. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 4. Mai 1990, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Oktober 2022.</ref> zum Hamburger SV. In der Saison 1988/89 machte Merkle eine langwierige Achillessehnenverletzung zu schaffen.<ref>Das Comeback eines Stürmers. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 1. November 1989, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 20. September 2022.</ref> Ende Oktober 1989 zeigte er im UEFA-Pokal gegen Real Saragossa seine wohl beste Leistung für den HSV, als er als Einwechselspieler mit zwei Kopfballtoren entscheidend am 2:0-Sieg (nach Verlängerung) beteiligt war und den Hamburgern damit ins Achtelfinale verhalf.<ref>Merkle, der Held des Tages. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 1. November 1989, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 20. September 2022.</ref> Anfang Mai 1990 gelang ihm mit dem 1:0-Siegtreffer über den Karlsruher SC ein Tor, das entscheidend zum Bundesliga-Klassenerhalt der Hamburger beitrug.<ref>Merkle, der Retter. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 3. Mai 1990, abgerufen am 30. Oktober 2022.</ref> Dennoch erhielt er im Frühling 1990 keine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages.<ref name=":0" /> Merkle, der Betriebswirtschaftslehre studierte,<ref>Der neue Stürmer des HSV: Andreas Merkle. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 14. Juli 1988, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 25. Mai 2022.</ref> kam beim HSV von 1988 bis 1990 auf 33 Bundesligaspiele und zwei Tore. Nach dem Auslaufen seines Vertrags beim HSV 1990 blieb er vereinslos, ein Gespräch mit dem HSV im September 1990 über eine Wiedereinstellung blieben ergebnislos.<ref>Erwacht aus dem Rausch. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 21. September 1990, abgerufen am 18. November 2022.</ref> Merkle beendete sein Studium, schloss sich im Dezember 1991 der Amateurmannschaft des Hamburger SV an<ref>Merkle kehrt zurück. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 24. Dezember 1991, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. Februar 2023.</ref> und wurde im folgenden Verlauf der Saison 1991/92 15-mal in der Oberliga Nord eingesetzt.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Merkle, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1962 |
| GEBURTSORT | Stetten ob Lontal |