Zum Inhalt springen

Superformel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. März 2021 um 19:10 Uhr durch imported>Bwbuz (fix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Superformula.gif
Verschiedene mit der Superformel erzeugten Kurven – a=b=1; die Werte unter den Kurven geben m, n1, n2 und n3 an

Die Superformel ist eine geometrische Figur (Kurve), die 1997 von dem belgischen Wissenschaftler Johan Gielis veröffentlicht wurde. Es handelt sich um eine Verallgemeinerung der Laméschen Kurve.

Mittels der Superformel ist es möglich, Umrisse unterschiedlicher Symmetrie (siehe Bild rechts) einheitlich mit wenigen Parametern zu beschreiben. In Polarkoordinaten <math>r</math> und <math>\varphi</math> lautet die Formel:

<math>

\frac{1}{r} =\sqrt[n_1]{\,\left| \frac{1}{a} \cos \left( \frac{m}{4} \varphi \right) \right|^{n_2} + \left| \frac{1}{b} \sin \left( \frac{m}{4} \varphi \right) \right|^{n_3}} </math>

<math>r</math>: Abstand vom Mittelpunkt
<math>\varphi</math>: Winkel zur x-Achse
<math>m</math>: Symmetrie
<math>n_1</math>, <math>n_2</math>, <math>n_3</math>: Form
<math>a</math>, <math>b</math>: Ausdehnung (Halbachsen)

Die Bezeichnung „Superformel“ verweist auf den Zusammenhang mit der Superellipse des dänischen Wissenschaftlers, Erfinders und Literaten Piet Hein (1905–1996).

Weblinks