Kimnachia ramulosa
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| Kimnachia ramulosa | ||||||||||||
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| Datei:Pseudorhipsalis ramulosa1UME.jpg
Kimnachia ramulosa | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Kimnachia | ||||||||||||
| S.Arias & N.Korotkova | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Kimnachia ramulosa | ||||||||||||
| (Salm-Dyck) S.Arias & N.Korotkova |
Kimnachia ramulosa ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Kimnachia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).
Beschreibung
Kimnachia ramulosa wächst strauchig und von der Basis an reich verzweigt. Die abgeflachten Haupttriebe sind an der oft behaarten Basis drehrund, bis 70 Zentimeter lang und 2 bis 5 Millimeter breit. Die Seitentriebe erscheinen in 4 oder 5 Reihen aus den drehrunden Abschnitten der Haupttriebe. Sie sind an der Basis drehrund, darüber abgeflacht und oft weiter verzweigt. Die Seitentriebe sind lanzettlich bis linealisch, zuerst rötlich und später grün, oder einheitlich grün. Sie werden 10 bis 25 Zentimeter lang und bis zu 2 Zentimeter breit.
Die meist einzeln erscheinenden, etwas hängenden und radförmigen Blüten sind mehr oder weniger rosafarben oder grünlich cremefarben. Sie sind 7 bis 12 Millimeter lang und erreichen Durchmesser von 10 bis 14 Millimeter. Die eiförmigen, weiß bis etwas rosaweißen Früchte sind durchscheinend und werden 4 bis 8 Millimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Kimnachia ramulosa ist in Mexiko, Guatemala, Belize, Haiti, Jamaika, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Brasilien und Bolivien weit verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Cereus ramulosus wurde 1834 von Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck veröffentlicht.<ref>J. Fürst zu Salm-Dyck: Hortus Dyckensis: Oder Verzeichniss der in dem botanischen Garten zu Dyck wachsenden Pflanzen. 1834, S. 340 (online).</ref> Salvador Arias und Nadja Korotkova stellten die Art 2017 in die von ihnen neu aufgestellte monotypische Gattung Kimnachia.<ref> Nadja Korotkova, Thomas Borsch, Salvador Arias: A phylogenetic framework for the Hylocereeae (Cactaceae) and implications for the circumscription of the genera. In: Phytotaxa. Band 327, Nummer 1, 2017, S. 30 (doi:10.11646/phytotaxa.327.1.1).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Rhipsalis ramulosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Salm-Dyck) Pfeiff. (1837), Hariota ramulosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Salm-Dyck) Lem. (1839), Hariota ramulosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Salm-Dyck) Kuntze (1891) und Disocactus ramulosus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Salm-Dyck) Kimnach (1961)
Es werden folgende Unterarten und Formen unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 173 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Kimnachia ramulosa subsp. ramulosa
- Kimnachia ramulosa subsp. jamaicensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Harris) S.Arias & N.Korotkova
- Kimnachia ramulosa f. ramulosa
- Kimnachia ramulosa f. angustissima <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber) S.Arias & N.Korotkova
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Terrazas, T., Hammel, B., Arreola, H., Ishiki, M. & Pizaña, J., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 551–552.
Einzelnachweise
<references />