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Soislieden

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Soislieden
Gemeinde Hohenroda
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(18)&title=Soislieden 50° 47′ N, 9° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(18) 50° 47′ 4″ N, 9° 53′ 35″ O
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Höhe: 446 m ü. NHN
Fläche: 80 ha<ref name="lagis" />
Einwohner: 18 (30. Sep. 2020)<ref>Haushaltsplan 2021. Statistische Daten. In: Webauftritt. Gemeinde Hohenroda, S. 4, abgerufen im November 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Mansbach
Postleitzahl: 36284
Vorwahl: 06676

Soislieden ist flächen- und bevölkerungsmäßig der kleinste Ortsteil der Gemeinde Hohenroda im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geographie

Der Ort liegt am Waldrand am Fuße des Soisberges im Landecker Amt in der Rhön.

Geschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Soislieden erfolgte im Jahr 1585 in einem Vertrag zwischen dem Hochstift Fulda und den Herren von Buchenau.<ref name="OS">Ortsteil Soislieden. In: Webauftritt. Gemeinde Hohenroda, abgerufen im November 2020.</ref>

Gebietsreform

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde auf freiwilliger Basis, am 1. Januar 1970 die Gemeinde Soislieden und am 1. Juli 1970 die Gemeinde Oberbreitzbach<ref>Eingliederungen der Gemeinde Oberbreitzbach in die Gemeinde Mansbach, Landkreis Hünfeld vom 19. Juni 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 27, S. 1366, Punkt 1324 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref> nach Mansbach eingemeindet.<ref></ref> Am 1. Februar 1971 fusionierten dann die bis dahin selbständigen Gemeinden Mansbach (Landkreis Hünfeld) und Ransbach (Landkreis Hersfeld) zu neuen Gemeinde Hohenroda im Landkreis Hersfeld.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 29. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 7, S. 286, Punkt 362, Abs. 4 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,1 MB]).</ref> Die Gemeinde Hohenroda wurde 1972 in den neu geschaffenen Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingegliedert.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982></ref> Für die Ortsteile Mansbach, Oberbreitzbach, Ransbach mit Soislieden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 78 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Hohenroda, abgerufen im November 2020.</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Soislieden: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
34
1840
  
37
1846
  
51
1852
  
56
1858
  
50
1864
  
48
1871
  
47
1875
  
47
1885
  
36
1895
  
19
1905
  
27
1910
  
33
1925
  
45
1939
  
36
1946
  
68
1950
  
44
1956
  
35
1961
  
41
1967
  
34
1970
  
31
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
21
2015
  
23
2020
  
18
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; Gemeinde Mansbach<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haushaltsplan 2016. S. 4 (Memento vom 14. November 2020 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Mansbach.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haushaltsplan 2021. S. 4 (Memento vom 14. November 2020 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Mansbach.</ref>; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Oktober 2020;.</ref>

Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />

• 1885: 33 evangelische (= 91,67 %), 3 katholische (= 8,33 %) Einwohner
• 1961: 40 evangelische (= 97,56 %), ein katholischer (= 2,44 %) Einwohner

Personen

Zu den Personen, welche die Siedlung verließen, um anderen Orts einer gehobenen Tätigkeit nachzugehen, gehört Friedrich Malkmuß (1661–1727), katholischer Religion. Im Jahre 1687 finden wir ihn in Uttrichshausen als fuldischen Lehnschultheis und sogleich Pächter des freiadeligen Gutes. Malkmuß kam sicherlich durch Vermittlung des Freiherrn Ludwig von und zu Mansbach (1643–1699) in den Ort, der hier Besitz hatte und auch lebte.

Politik

Der Ort gehört zum Ortsbezirk Mansbach und hat daher keinen eigenen Ortsbeirat.

Sehenswürdigkeiten

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Soislieden.

Literatur

  • Michael Mott: 1200 Jahre Uttrichshausen, 2011, 246 Seiten, ISBN 978-3-00-034540-1, S. 44 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Soislieden, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>

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