Zum Inhalt springen

Pseudorhipsalis lankesteri

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Juli 2023 um 20:00 Uhr durch imported>Succu (Verbreitung, Systematik und Gefährdung: Link auf Erstbeschreibung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Pseudorhipsalis lankesteri
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Hylocereeae
Gattung: Pseudorhipsalis
Art: Pseudorhipsalis lankesteri
Wissenschaftlicher Name
Pseudorhipsalis lankesteri
(Kimnach) Barthlott

Pseudorhipsalis lankesteri ist eine Pflanzenart in der Gattung Pseudorhipsalis aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton lankesteri ehrt den britischen Naturforscher Charles Lankester (1879–1969), der in Costa Rica wirkte.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 132.</ref>

Beschreibung

Die Haupttriebe von Pseudorhipsalis lankesteri sind an der Basis drehrund, bis 65 Zentimeter lang und 6 bis 10 Millimeter breit. Die borstenlosen Areolen stehen in 3 Reihen. Die grünen Seitentriebe erscheinen in 3 Reihen an der Basis der Haupttriebe. Sie sind an der Basis gerundet, darüber abgeflacht und dünn. Die Seitentriebe werden zur Spitze hin schmaler, sind lanzettlich bis linealisch oder elliptisch geformt und werden 1 bis 20 Zentimeter lang.

Die einzeln erscheinenden, hängenden und leicht gebogenen radförmigen Blüten sind cremefarben. Sie sind 19 bis 24 Millimeter lang und erreichen Durchmesser von 18 bis 23 Millimeter. Die magenta bis rosafarbenen Früchte sind durchscheinend und besitzen Durchmesser von 8 bis 11 Millimeter.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Pseudorhipsalis lankesteri ist im Süden Costa Ricas in Höhenlagen von 670 bis 1000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Disocactus lankesteri wurde 1979 von Myron William Kimnach veröffentlicht.<ref>Myron Kimnach: Two new disocacti from Costa Rica. In: Cactus and Succulent Journal. Band 51, Nr. 4, Los Angeles 1979, S. 168 (online).</ref> Wilhelm Barthlott stellte die Art 1991 in die Gattung Pseudorhipsalis.<ref>David Hunt, Nigel Taylor (Hrsg.): Notes on miscellaneous genera of Cactaceae. In: Bradleya. Band 9, 1991, S. 90 (doi:10.25223/brad.n9.1991.a2).</ref>

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Hammel, B., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 551.

Einzelnachweise

<references />