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Embolomeri

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Embolomeri
Datei:Proterogyrinus DB.jpg

Proterogyrinus

Zeitliches Auftreten
Karbon bis Unterperm
339,4 bis 279,5 Mio. Jahre
Fundorte
  • Europa (England, Russland)
  • Nordamerika
Systematik
Chordatiere (Chordata)
Wirbeltiere (Vertebrata)
Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Reptiliomorpha
"Anthracosauria"
Embolomeri
Wissenschaftlicher Name
Embolomeri
Cope, 1884

Die Embolomeri sind eine ausgestorbene Gruppe von aquatischen Landwirbeltiere, deren fossile Überreste vor allem aus Ablagerungen des Karbon von England bekannt sind. Aus dem Unterperm wurden Fossilien im Südwesten Nordamerikas gefunden. Am Ende des Unterperm starben die Embolomeri aus. Im Karbon bewohnten sie anscheinend eher tiefe, marine Gewässer, während die Fossilien aus dem Unterperm aus Ablagerungen von Flussdeltas stammen. Sie waren Fischfresser.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Das Taxon wurde bereits 1880 von Edward Drinker Cope vorgeschlagen<ref name="Cope, 1880" /> und 1884 schließlich wissenschaftlich gültig beschrieben.<ref name="Cope, 1884" /> Die von Cope gewählte Bezeichnung leitet sich ab von den altgriechischen Begriffen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („embolos“: „Einschiebsel“, „Keil“) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („meros“: „Reihe“, „Teil“) und bezieht sich auf die besondere Form der Wirbel.<ref name="Lehmann, 2014" />

Merkmale

Datei:The Osteology of the Reptiles-116 uihuiuyh drt.png
Embolomerer Wirbel

(In Klammer gesetzte Abkürzungen beziehen sich auf die Abbildung links.)

Die Embolomeren waren schlank, der Rumpf war durch eine Vermehrung der Wirbel auf etwa 40 verlängert.

Pleurocentrum („P“) und Intercentrum („I“) (Teile der Wirbel) bildeten jeweils zwei zylindrisch geformte Wirbelkörper, die über einen gemeinsamen Wirbelbogen („N“) miteinander verbunden waren.<ref name="Cope, 1884" /><ref name="Lehmann, 2014" /> Chevronknochen („CH“) waren jeweils mit dem Intercentrum verbunden.<ref name="Cope, 1884" /> Dieser Aufbau führte zu einer starken Biegsamkeit der Wirbelsäule und ermöglichte ein schlängelndes Schwimmen.

Einige Formen der Embolomeri entwickelten sekundär wieder eine sich oben auf dem Schwanz befindende Schwanzflosse. Ihre Gliedmaßen glichen denen ihrer an Land lebenden Vorfahren.

Zwischen Os quadratum und Pterygoid hatten sie nur eine sehr lockere Verbindung.

Gattungen

Literatur

  • Robert L. Carroll: Paläontologie und Evolution der Wirbeltiere. Thieme, Stuttgart u. a. 1993, ISBN 3-13-774401-6.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Cope, 1880"> E. D. Cope: Extinct Batrachia. In: The American Naturalist, Band 14, 1880, S. 609–610, (Digitalisat). </ref> <ref name="Cope, 1884"> E. D. Cope: The Batrachia of the Permian Period of North America. In: The American Naturalist, Band 18, 1884, S. 26–39, (Digitalisat). </ref> <ref name="Lehmann, 2014"> U. Lehmann: Paläontologisches Wörterbuch. 4. Auflage, Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg, 2014, ISBN 978-3-662-45605-7, S. 75, (Vorschau). </ref> </references>

Weblinks

Commons: Embolomeri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Palæos Embolomeri
  • Garcia, William J.: An Examination of the phylogenetic Position of the Embolomeri. online