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Chryste Gaines

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Voller Name Chryste Dionne Gaines
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 14. September 1970
Geburtsort Lawton
Größe 170 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 10,86 s (100 m)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallen-WM 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Atlanta 1996 4 × 100 m
Bronze Sydney 2000 4 × 100 m
 Weltmeisterschaften
Gold Göteborg 1995 4 × 400 m
Gold Athen 1997 4 × 400 m
Silber Paris 2003 4 × 400 m
 Hallenweltmeisterschaften
Bronze Lissabon 2001 60 m
 Panamerikanische Spiele
Gold Mar del Plata 1995 100 m

Chryste Dionne Gaines (* 14. September 1970 in Lawton) ist eine ehemalige US-amerikanische Leichtathletin, die sich auf den 100-Meter-Lauf spezialisiert hat.

2001 gewann sie den Titel bei den US-amerikanischen Meisterschaften im 100-Meter-Lauf.<ref>gbrathletics.com: United States Championships (women)</ref> International trat sie unter anderem als Siegerin der Panamerikanischen Spiele 1995 in Mar del Plata über 100 Meter und als Dritte bei den Hallenweltmeisterschaften 2001 in Lissabon über 60 Meter in Erscheinung.

Ihre größten Erfolge feierte sie jedoch als Mitglied der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel. Sie gewann mit der Staffel die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta sowie zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille bei Weltmeisterschaften.

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney belegte sie gemeinsam mit Marion Jones, Torri Edwards und Nanceen Perry den dritten Platz. 2007 gestand Marion Jones jedoch den Missbrauch von Dopingmitteln und gab ihre fünf olympischen Medaillen aus Sydney zurück, darunter die Bronzemedaille aus der 4-mal-100-Meter-Staffel. Im folgenden Jahr entschied das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees, auch ihren Mannschaftskolleginnen die Medaille abzuerkennen.<ref>Focus online: Dopingsünderin Jones - Kolleginnen werden Medaillen los, 4. April 2008</ref>

Gaines selbst wurde im Rahmen der BALCO-Affäre im Dezember 2005 wegen der Verwendung verbotener Substanzen von der USADA rückwirkend zum Juni des Jahres für zwei Jahre gesperrt, außerdem wurden alle Ergebnisse ab November 2003 annulliert.<ref>Christian Fuchs: Tim Montgomery gesperrt - Weltrekord annulliert, www.leichtathletik.de 13. Dezember 2005</ref> Nach Ablauf ihrer Sperre verpasste sie die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking deutlich.

Chryste Gaines ist 1,70 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 57 kg.

Bestleistungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-Staffellauf