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Neuebersbach

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Neuebersbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(80)&title=Neuebersbach 49° 39′ N, 10° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(80) 49° 39′ 10″ N, 10° 36′ 45″ O
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Höhe: 361 (351–377) m ü. NHN
Einwohner: 80[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91481
Vorwahl: 09166

Neuebersbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Münchsteinach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Neuebersbach hat eine Fläche von 5,251 km². Sie ist in 230 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 22830,08 m² haben.<ref>Gemarkung Neuebersbach (093259). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Pirkachshof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>

Geographie

Östlich des Dorfes entspringt der Engelsbach, ein linker Zufluss der Aisch. 0,5 km nördlich befindet sich der Kreuzstein, 0,5 km nordöstlich das Waldgebiet Langerstrich, 0,5 km südwestlich erhebt sich der Steinhügel im Waldgebiet Feistloch, 0,5 km südlich liegt das Mühlholz.

Der Ort wird von der Kreisstraße NEA 14 tangiert, die nach Münchsteinach (2 km südwestlich) bzw. zur Kreisstraße NEA 12 (1,8 km östlich) führt. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Haag (3 km südlich) und nach Altershausen zur Kreisstraße NEA 1 (2,3 km nordwestlich). Eine Ortsstraße führt zum Pirkachshof (0,1 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1711 anstelle des im Dreißigjährigen Krieg wüst gewordenen Ebersbach durch die bayreuthische Regierung planmäßig angelegt. Im Ort fanden protestantische Flüchtlinge eine neue Heimat.<ref>H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 115.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Neuebersbach 12 Güter. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Neustadt an der Aisch.<ref name="H115">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 115.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Jahre 1810 kam Neuebersbach an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Neuebersbach 1811 dem Steuerdistrikt Schornweisach und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Schornweisach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Neuebersbach, zu der Pirkachshof gehörte.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 59 (Digitalisat).</ref><ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 222.</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Aisch zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Neustadt an der Aisch (1919 in Finanzamt Neustadt an der Aisch umbenannt, seit 1972 Finanzamt Uffenheim).<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 187.</ref> Ab 1862 gehörte Neuebersbach zum Bezirksamt Neustadt an der Aisch (1939 in Landkreis Neustadt an der Aisch umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Neustadt an der Aisch (1879 in das Amtsgericht Neustadt an der Aisch umgewandelt). Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 1,655 km².<ref name="OV 1961"/>

Am 1. Januar 1972 wurde Neuebersbach in die Gemeinde Münchsteinach eingegliedert.<ref></ref>

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 7: Gasthaus Grüner Baum
  • Haus Nr. 14: ehemaliges Forsthaus

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Einwohnerentwicklung

Gemeinde Neuebersbach

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 118 174 163 148 139 156 169 161 169 155 153 141 135 146 139 134 124 125 123 141 149 134 124 118
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 28 19 26 30 26 28 28 27 27
Quelle <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 62 (Digitalisat). Für die Gemeinde Neuebersbach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Pirkachshof (S. 72).</ref> <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 200 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 179, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1057, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 168 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1222, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1156 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1229 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1267 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1099 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 806 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 176 (Digitalisat).</ref>

Ort Neuebersbach

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 94 138 121 133 137 129 120 144 121 115 108
Häuser<ref name="Häuser" /> 22 17 26 27 27 26 26 32
Quelle <ref name="OV 1818" /> <ref name="OV 1846" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 341 (Digitalisat).</ref>

Religion

Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Nikolaus (Münchsteinach) gepfarrt.<ref name="H115"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references responsive />

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