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Thymus mastichina

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Thymus mastichina
Datei:Thymus mastichina 2.JPG

Thymus mastichina

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Gattung: Thymiane (Thymus)
Art: Thymus mastichina
Wissenschaftlicher Name
Thymus mastichina
L.

Thymus mastichina ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Thymiane (Thymus) in der Familie der Lippenblütler. Sie kommt in Portugal und in Spanien vor.

Beschreibung

Datei:Thymus mastichina 3.JPG
Habitus

Thymus mastichina ist eine 20 bis 50 cm hohe, aufrechte Pflanze. Die Laubblätter stehen in Büscheln in den Achseln der Stängel. Sie sind 8 bis 10 mm lang und 2 bis 3 mm breit. Sie sind schmal eiförmig bis elliptisch-lanzettlich und oftmals mehr oder weniger fein gekerbt. Sie sind filzig oder nahezu unbehaart und an der Basis nicht bewimpert.

Die Blütenstände sind meist nahezu kugelförmig und messen 10 bis 20 mm im Durchmesser. Die Tragblätter ähneln den Laubblättern und sind grünlich. Der Kelch ist 4 bis 6 mm lang, die oberen Zähne haben eine Länge von 2 bis 3 mm, alle Zähne sind lang bewimpert, so dass der Blütenstand ein etwas fiederiges Aussehen erhält. Die Krone ist weißlich, die Kronröhre steht leicht über den Kelch hinaus.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 60.<ref name="IPCN" />

Taxonomie und Systematik

Thymus mastichina wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 567 als Satureja mastichina erstbeschrieben. Die Art wurde von Linné selbst 1763 in Species Plantarum 2. Auflage, Band 2 Seite 827 als Thymus mastichina (L.) L. in die Gattung Thymus gestellt.

Innerhalb der Gattung der Thymiane (Thymus) wird die Art in die Sektion Mastichina eingeordnet.<ref name="Morales02" />

Man kann zwei Unterarten unterscheiden:<ref name="WCSP" />

  • Thymus mastichina subsp. donyanae <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Morales: Sie kommt vom südlichen Portugal bis zum südwestlichen Spanien vor.<ref name="WCSP" />
  • Thymus mastichina subsp. mastichina: Sie kommt in Portugal und Spanien vor.<ref name="WCSP" />

Vorkommen und Verwendung

Die Art ist in Spanien und Portugal verbreitet. In Spanien und Argentinien wird Thymus mastichina angebaut und als Würzmittel verwendet.<ref name="Lebensmittellexikon" />

Belege

Einzelnachweise

<references> <ref name="Lebensmittellexikon">Mechthild Busch-Stockfisch: Thymian. In: Lebensmittel-Lexikon. 4. umfassend überarbeitete Ausgabe. Behr’s Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-89947-165-2, S. 1890.</ref> <ref name="Morales02">Ramón Morales: The history, botany and taxonomy of the genus Thymus. In: Elisabeth Stahl-Biskup, Francisco Sáez: Thyme. The Genus Thymus (= Medicinal and Aromatic plants. Industrial Profiles 24). Taylor & Francis, London u. a. 2002, ISBN 0-415-28488-0, S. 1–43.</ref> <ref name="IPCN">Thymus mastichina bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>

Literatur

Weblinks

Commons: Thymus mastichina – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  • Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeer- und Alpenflora. [1]