Onosma echioides
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| Onosma echioides | ||||||||||||
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| Datei:Onosma echioides dalmatica 2.jpg
Onosma echioides subsp. dalmatica | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Onosma echioides | ||||||||||||
| L. |
Onosma echioides ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lotwurzen (Onosma) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae).
Beschreibung
Oberseite eines unteren Laubblatts mit auf sternförmig behaarten Höckern sitzenden Borstenhaaren (Ausschnitt)
Vegetative Merkmale
Onosma echioides ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Diese mehr oder weniger rasenbildende Pflanzenart bildet einige blütentragende Stängel aus. Die aufrechten, unverzweigten oder wenig verzweigten Stängel sind fein sowie mit sternförmigen langen Borsten behaart. Die Strahlen der Borsten sind nach hinten gebogen.
Die unteren Laubblätter sind bei einer Länge von 2 bis 6 Zentimetern sowie einer Breite von 1 bis 7 Millimetern linealisch oder linealisch-länglich und spärlich bis dicht mit sternförmigen Borsten behaart. Ihre Borsten sind 1 bis 1,5 mm lang, weiß, grau oder gelb und mit 0,3 bis 0,4 mm langen Strahlen versehen.
Generative Merkmale
Die Blütenstiele sind 0 bis 2 mm lang. Die Tragblätter sind kürzer oder genauso lang wie der Kelch. Der Kelch ist während der Anthese etwa 10 mm lang, vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf bis zu 15 mm und ist mit einfachen und einigen sternförmigen Borsten besetzt. Die blass-gelbe Krone ist 18 bis 25 mm lang, fein behaart und etwa doppelt so lang wie der Kelch, am oberen Ende zylindrisch und sich zur Basis hin verschmälernd.
Die glatten, glänzenden Nüsschen sind 2 bis 5 mm lang.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.<ref name="IPCN" />
Vorkommen
Onosma echioides kommt in Italien, auf Sizilien, in Kroatien, Albanien und in der Türkei vor.<ref name="Euro+Med" />
Systematik
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Cerinthe echioides durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus 1, Seite 137. Die Art wurde 1762 von Linné selbst als Onosma echioides <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) L. in Species Plantarum, 2. Auflage, Tomus 1, Seite 196–197 in die Gattung Onosma gestellt.
Man kann vier Unterarten unterscheiden:<ref name="Euro+Med" />
- Onosma echioides <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) L. subsp. echioides: Sie kommt in Italien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Onosma echioides subsp. angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lehm.) Peruzzi & N.G.Passal.: Sie kommt in Italien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Onosma echioides subsp. canescens <templatestyles src="Person/styles.css" />(J. Presl & C. Presl) Peruzzi & N.G.Passal.: Dieser Endemit kommt nur auf Sizilien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Onosma echioides subsp. dalmatica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Scheele) Peruzzi & N.G.Passal.: Sie kommt in Kroatien und in Italien vor.<ref name="Euro+Med" />
Literatur
- Thomas Gaskell Tutin et al. (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae. Cambridge University Press, 1972,. ISBN 978-0-521-08489-5.
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN"> Onosma echioides bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Euro+Med"> Benito Valdés, 2011: Boraginaceae.: Datenblatt Onosma echioides In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>